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Steckbrief

Bodo Ramelow
  • Name:
    Bodo Ramelow
  • Beruf:
    Politiker
  • Geboren am:
    16. Februar 1956
  • Geburtsort:
    Osterholz-Scharmbeck
  • Sternzeichen:
    Wassermann
  • dpa bildfunk
Bodo Ramelow ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Vom November 2014 bis zum Februar 2019 war er Ministerpräsident des Freistaates Thüringen.

Geboren wurde der Gewerkschaftsführer und Linke-Politiker Bodo Ramelow am 16. Februar 1956 in Osterholz-Scharmbeck in Niedersachsen. Seine Mutter, eine Hauswirtschaftsleiterin, gehört zur Familie Fresenius. Sein Vater starb in Folge einer Kriegsverletzung, als Bodo Ramelow elf Jahre alt war. Im Kindesalter war Ramelow nach eigenen Äußerungen Legastheniker.

Gewerkschaftsführer und Filialleiter: Bodo Ramelow vor der Politik

Von 1971 bis 1974 lernte Bodo Ramelow den Beruf des Kaufmanns im Einzelhandel. Anschließend erlangte er die Mittlere Reife sowie 1977 die kaufmännische Fachhochschulreife. Nach kurzer Einarbeitungszeit stieg er zum Filialleiter einer Vertriebsfirma auf. Fast zehn Jahre war er Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen und seit der deutschen Wiedervereinigung bis 1999 Landeschef der Gewerkschaft HBV in Thüringen.

Bodo Ramelow ist der Partei „Die Linke“ seit Jahren treu

Im April des Jahres 1999 trat Ramelow der PDS bei und kandidierte für die Landtagswahl in Thüringen. Zunächst Vize-Vorsitzender, wählte ihn die Fraktion im November 2001 zu ihrem Vorsitzenden. Der ‚Partei des Demokratischen Sozialismus‘, die sich 2007 in ‚Die Linke‘ umbenannte, hält Ramelow seither die Treue. Er wirkte jahrelang als Fraktionsführer in Erfurt sowie als Bundestagsabgeordneter. Zwischenzeitlich wurde er Wahlkampfleiter der PDS für die Bundestagswahl 2005. Die Fusion mit der westdeutschen WASG begleitete Ramelow als Chefunterhändler.

Bodo Ramelow war Ministerpräsident von Thüringen

In Thüringen kam es Ende 2014 zur Bildung einer rot-rot-grünen Koalition. Der Erfurter Landtag wählte Bodo Ramelow im zweiten Wahlgang mit 46 von 91 Stimmen zum Ministerpräsidenten. Er bekleidete das Amt bis zum Februar 2020. Dann verlor er in einer aufsehenerregenden Landtagswahl im dritten Wahlgang gegen den FDP-Landesvorsitzenden Thomas Kemmerich, der sich die Mehrheit der Stimmen durch die Zusammenarbeit mit der rechtskonservativen AfD-Fraktion sichern konnte.

Bodo Ramelow privat

Seit November 2006 ist er mit der gebürtigen Italienerin Germana Alberti vom Hofe verheiratet. Er ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen, die aus seiner ersten Ehe stammen.

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