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Mitarbeiter wissen nicht, wie es weitergeht: Sorge um Zukunft von VW-Werk in Osnabrück

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Die Forderung der rund 120 IG Metall-Mitglieder ist klar: Sie wollen eine Perspektive für den VW Standort in Osnabrück. Seit Monaten schwebt über dem Werk eine Wolke der Ungewissheit. „Ich kann Ihnen sagen , hier ist die Stimmung richtig bescheiden. Weil gerade ist der Porsche vom Band gelaufen, das letzte Auto ist produziert worden. Wir haben jetzt gerade nur noch ein Auto, Was hier läuft ein Cabrio im Winter kann man sich vorstellen, dass das nicht das allerbeste Auto ist. Die Kollegen machen sich ernsthaft Sorgen um ihre Zukunft." Ab dem Sommer 2027 fällt dem Werk mit dem T-Roc Cabrio die Produktion des letzten verbliebenen Fahrzeugs weg. Bislang steht der Standort dann ohne neuen Auftrag da. „Zum jetzigen Zeitpunkt immer noch keine Lösung für unseren Standort, die wir in eine gesicherte Zukunft gehen können. Das fordern wir uns einfach ein. Auch von Wolfsburg." Bei der Belegschaft machen sich zunehmend Unsicherheit und Irritation breit. Rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fürchten aktuell um ihre Jobs. Eine Möglichkeit wäre Auslastung durch die Rüstungsindustrie. Spekulationen rund um den Einstieg von Rheinmetall sind bislang von Konzernseite nicht bestätigt worden. Oliver Blume, CEO des VW-Konzerns, hatte selbst diese Option März dieses Jahres ins Spiel gebracht. „Wir sehen ganz klar den Volkswagenvorstand in der Verantwortung, jetzt endlich für klare Zukunftsperspektiven für Standort und Beschäftigte hier bei Volkswagen in Osnabrück zu sorgen . Es muss jetzt aufgehört werden mit öffentlichen Spekulationen , sondern Volkswagen muss jetzt belastbare Perspektiven für die Beschäftigten besorgen." Auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter ist alarmiert. Osnabrück sei und müsse Industriestandort bleiben. „Wir stehen hier, weil die Gefahr besteht, dass Osnabrück, dass Sie hier am Standort VW Osnabrück Managementfehler ausbaden sollen, die eben nicht hier in Osnabrück gemacht worden sind, sondern in Wolfsburg. Und ich finde, das müssen wir ganz deutlich und klar so benennen." Ein deutliches Signal ging gestern auch in Richtung Berlin. Strompreise für energieintensive Unternehmen drosseln und Anreize für E-Autos wären laut IG Metall ein wichtiger Rahmen. Denn am Ende gehe es nicht nur um das VW-Werk in Osnabrück, sondern um zehntausende Industriearbeitsplätze.

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