In Zusammenarbeit mitExpertenTesten.de
TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001
TÜV NORD CERT TÜV-zertifizierte Vergleichs- und Testverfahren nach ISO 9001

Fahrradpumpe Test 2021 • Die 5 besten Fahrradpumpen im Vergleich

Besitzen Sie ein Fahrrad? Dann darf in Ihrem Haushalt eine Fahrradpumpe nicht fehlen. Fahrradpumpen helfen Ihnen, einen Platten im Reifen oder bei geringem Reifendruck, den Reifengummi mit Luft zu befüllen. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, die besten und beliebtesten Fahrradpumpen herauszusuchen und werden Ihnen die Ergebnisse im nächsten Abschnitt mitteilen. Vielleicht finden Sie Ihre nächste Fahrradpumpe anhand unserer Vergleichsaufstellung. Im Fragen- und Antworten-Teil werden die meist gesuchten Fragen für Sie so gut wie möglich beantwortet.

Jan Schmid
Jan Schmid

Als angehender Sportwissenschaftler und ehemaliger Leichtathlet liegt meine Expertise in den Bereichen Sport, Fitness und Ernährung. Für ExpertenTesten.de teste ich seit 3 Jahren regelmäßig Produkte und teile meine Expertise mit Millionen Lesern. In meiner Freizeit liebe ich die Geschwindigkeit, sei es auf dem Rad, dem Surfbrett oder den Skiern.

Mehr zu Jan

Fahrradpumpe Bestenliste 2021

Letzte Aktualisierung am:

Filter aktivieren > Ähnliche Vergleiche anzeigen

Was ist eine Fahrradpumpe und wie funktioniert sie?

Die Fahrradpumpe, auch Luftpumpe genannt, ist ein Gerät, welches speziell dafür zuständig ist, Luft in die Fahrradbereifung zu füllen. Hinsichtlich des Fahrrads hilft sie, den Vorder- und Hinterreifen mit ausreichend Luft auszustatten. Anhand eines Ventils wird der Reifen, sodass der Innendruck bestehen bleibt und die Luft somit nicht entwischen kann.

Da es verschiedene Fahrradventile gibt, muss beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Fahrradpumpe mit dem benötigten Ventil kompatibel ist. Es gibt drei Ventilarten:

  • Autoventil
  • Sclaverandventil/Französisches Ventil und
  • Dunlopventil

Ebenso wichtig ist es, zwischen den verschiedenen Arten der Fahrradpumpen zu unterscheiden. Welche auf dem Markt sind und was sie können, wird im nächsten Abschnitt genauer unter die Lupe genommen.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Fahrradpumpen

Diagramm teilen
Mit diesem Code können Sie das täglich aktualisierte Diagramm auf Ihrer Webseite teilen:Embed-Code wurde in die Zwischenablage kopiert

Welche Arten von Fahrradpumpen gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Fahrradpumpen in drei Arten unterscheiden und sind am Markt wie folgt erhältlich:

  • Handpumpe
  • Standpumpe und
  • Fußpumpe

Da es eine Vielzahl von Herstellern gibt, sowie differenzierte Preisklassen, kann die Auswahl gar nicht so leicht sein. Welche Fahrradpumpe am gescheitesten für Sie ist, hängt vom Gebrauch der Pumpe ab, darauf möchten wir nun genauer eingehen.

Handpumpe

Unter einer Handpumpe fallen Pumpen, die manuell – also von Hand – bedient werden müssen. Mit einem Durchschnitt von 15 bis 25 cm passt die Pumpe perfekt in Ihre Hand und kann ohne Probleme herumgetragen, aber auch verstaut werden. Diese Pumpenart ist die perfekte Lösung, falls Sie für Ihre Radtouren eine leicht in den Rucksack unterzubringende Fahrradpumpe suchen.

Diese Pumpenart ist leicht zu bedienen: Montieren Sie das Ende der Handpumpe auf die Ventilöffnung und fangen Sie an, den Griff vor- und rückwärts zu bewegen. Durch die Bewegung fließt die benötigte Luft in den Reifen und mit wenig Aufwand können Sie Ihr Rad wieder verwenden. Bei Handpumpen ist es wichtig zu wissen, dass der Reifen auf bis zu fünf bar Druck aufgepumpt werden können. Um mehr bar Druck zu erreichen, sollten Sie sich für eine andere Fahrradpumpe entscheiden.

Standpumpe

Das Wichtigste zuerst: Eine Standpumpe sollte ohne Probleme sicher stehen können und somit kipp frei sein. Mit Hilfe eines länglichen Handgriffes lässt sie sich leicht bedienen, der Pumpenkopf sollte das Ventil dicht verschließen, sodass keine Luft entließen kann. Aufgrund ihrer Größe ist eine Standpumpe jedoch nicht praktisch, diese auf Radtouren mitzunehmen.

Gerade bei Citybikes sind Handpumpen beliebt. Durch Ihre Größe und das Gewicht können sie ohne Probleme mitgenommen werden.

Standpumpen sind in verschiedenen Formen erhältlich, das heißt, sei es mit Manometer oder ohne. Unter einem Manometer versteht man eine Druckanzeige. Welche Fahrradpumpe ein Manometer besitzt und welche nicht, kommt auf den Hersteller sowie auf die Preisklasse an.

Während Sie die Standpumpe benutzen, sollten Sie darauf achten, dass Sie trocken und aufrecht gelagert wird. Achten Sie beim Verwenden auch auf die Vorgaben des Herstellers. Die meisten Standpumpen sind heutzutage mit allen Ventilen kompatibel, es gibt jedoch einzelne Ausnahme – am besten während des Kaufprozesses darauf schon Rücksicht nehmen, dann kann Ihnen beim Aufpumpen des Radreifens nichts im Wege stehen.

Im Gegensatz zu einer Handpumpe kann eine Standpumpe bis zu 16 bar Druck aufbringen, weshalb diese Pumpenart nicht nur für Citybikes, Rennräder, sondern auch für Mountainbikes besonders effizient ist. Damit Sie mit Ihrer Standpumpe für lange Zeit glücklich und zufrieden sind, sollten Sie bei der Verwendung keine Gewalt aufbringen, den Kolben hier und da mit Schmierfett eincremen und dafür sorgen, dass oberflächliche Verschmutzungen mit einem Tuch regelmäßig entfernt werden.

Fußpumpe

Die letzte Fahrradpumpenart fällt gerade durch ihr Design besonders auf und bleibt im Gedächtnis. Die Fußpumpe hilft Ihnen, die Reifen Ihres Fahrrads aufzufüllen, ohne dass Ihr Rücken Ihnen nach kurzer Zeit Schmerzen bereitet. Zusätzlich trainieren Sie beim Benutzen der Fußpumpe Ihre Beinmuskulatur mit.

Einige Fußpumpen sind mit einem Doppelzylinder ausgestattet, weshalb mehr Druck als bei einer Handpumpe erzeugt, aber auch abgeleitet werden kann. Durch zwei Kolbenpumpen, die parallel zueinanderstehen, kann mit einem Hub der Reifen mit Luft befüllt werden. Die Dekompression passiert dann, wenn vom Pedal runter gegangen wird.

Neben den doppelzylindrischen und pneumatischen Fußpumpen gibt es eine weitere Variante: die hydraulische Fußpumpe. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass ein viel höherer Druck erzeugen kann als mit pneumatischen Fußpumpen. Das funktioniert deshalb, da Flüssigkeit nicht besonders gut komprimiert werden kann.

Fußpumpen sind handlicher als Standpumpen und können daher ohne Probleme mit dem Auto transportiert werden. Aufgrund des Gewichtes und der Größe ist die Fußpumpe jedoch nicht besonders handlich für den mobilen Bedarf. Möchten Sie sich eine Fußpumpe zulegen, achten Sie darauf, dass im Lieferumfang Ventile und Adapter enthalten sind beziehungsweise diese als Zubehör dazu gekauft werden können. Damit die Fußpumpe bedienungsfreundlich wird, sollte das Pedal anti-rutschfest sein.

Kaufkriterien bei Fahrradpumpen Test 2021

Fahrradpumpen haben alle dasselbe Ziel. Sie können sich jedoch untereinander komplett unterscheiden, sodass es gute und schlechte Fahrradpumpen auf dem Markt gibt. Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, haben wir die wichtigsten Kaufkriterien herausgesucht.

Luftdruck

Fahrradpumpen unterscheiden sich anhand ihrer Leistungen. So können sie unterschiedlich viel Druck erzeugen. Der Luftdruck wird in bar oder PSI angegeben. Je dünner der Reifen ist, desto mehr Luftdruck braucht er. Das bedeutet, Rennräder benötigen Fahrradpumpen, die einen hohen Luftdruck erzeugen können, um den Rollwiderstand entgegen zu wirken.

Besitzen Sie ein City- oder Mountainbike, reichen Pumpen mit einer geringen Baranzahl aus. Viele Fahrradpumpen haben ein Manometer, eine Druckanzeige bereits integriert. Ansonsten genügt es meist, wenn Sie den Luftdruck mit Ihrem Daumen überprüfen.

Fußpumpen können eine höhere Baranzahl erzeugen. Sie sind deshalb für Mountainbikes und Rennräder besonders gut geeignet. Hier sollten Sie auf eine hohe Qualität achten.

Größe und Gewicht

Ein weiteres Kaufkriterium besteht in der Größe und dem Gewicht der Pumpe. Benötigen Sie eine Fahrradpumpe für unterwegs, sollten Sie sich für eine kleine Handpumpe entscheiden. Standpumpen sind schwer, nicht leicht tragbar und können ebenfalls nicht leicht verstaut werden – benötigen Sie eine Pumpe nur für zu Hause, ist dieses Kriterium nicht wirklich ausschlaggebend.

Material

Achten Sie beim Kauf einer Fahrradpumpe, aus welchem Material sie hergestellt wurde. Auch hier ist Qualität wichtig und ein Faktor, ob die Pumpe Sie für eine lange Zeit begleitet oder nach einer Saison ausgetauscht werden muss. Pumpen aus Kunststoff werden sehr schnell abgenutzt, sind aber dafür billiger als Pumpen aus Metall. Da Metall robust ist, haltet die Fahrradpumpe länger als ein Gerät aus Kunststoff.

Alternativen zu Fahrradpumpen

Als Alternative schlagen wir Ihnen eine wiederbefüllbare Druckluftkartusche zum Befüllen von schlappen Schläuchen vor. Da die Kartusche vor Verwendung von einer Fahrradpumpe befüllt werden muss, wird sie nur als Alternative für unterwegs gesehen.

Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Wie benutze ich eine Fahrradpumpe?

Fahrradpumpen sind leicht in der Handhabung, Sie sollten einzig und allein darauf achten, dass Sie das richtige und passende Ventil zu Ihrem Rad besitzen. Nun gehen Sie wie folgt vor: Fügen Sie das Loch der Fahrradpumpe auf das Ventil, falls die Pumpe einen Hebel besitzen sollte, achten Sie darauf, dass dieser nicht angezogen ist. Erst nach dem Befestigen des Schlauches an das Ventil wird der Hebel angezogen, sodass eine Spannung entsteht und keine Luft mehr entweichen kann. Nun kann Luft durch den Schlauch in den Reifen befördert werden, dies geht bei Standpumpen deutlich schneller als bei Handpumpen. Prüfen Sie den Druck mithilfe Ihres Daumens. Nachdem Sie diese Schritte ausgeführt haben, kann die Radtour beginnen. Nehmen Sie zur Sicherheit auf jeden Fall eine Handpumpe mit.

Welche Fahrradpumpe brauche ich?

Hier sollten Sie sich selbst fragen: ”Wie oft fahre ich mit meinem Rad?”. Gehören Sie zu den Profis oder Hobby-Radfahrern, empfehlen wir Ihnen, eine Standpumpe/Fußpumpe und eine Handpumpe für mobile Wege zu kaufen. Hier sollten Sie auf die Qualität achten, da Sie die Pumpe öfters verwenden werden, wäre es von Vorteil, nicht jedes Jahr eine Neue kaufen zu müssen. Sind Sie Gelegenheitsfahrer, reicht bei Weitem eine günstigere Variante aus.

Welche Fahrradventil-Arten gibt es?

Allgemein wird zwischen einem Autoventil, Sclaverandventil und Dunlopventil unterschieden. Mit einem Autoventil werden Citybikes ausgestattet, bei Mountainbikes und schmalen Rennradreifen kommt das Sclaverandventil, auch Französisches Ventil genannt, zum Einsatz. Das Dunlopventil wird meist bei Trekkingrädern montiert. Um sicherzugehen, dass Sie das richtige Ventil besitzen, empfehlen wir Ihnen, sich eine Pumpe zu zulegen, welche für alle Ventile kompatibel ist. Falls Sie eine Fahrradpumpe mit einem falschen Ventilaufsatz besitzen können Sie noch immer einen Adapter kaufen.

Welche Fahrradpumpe ist für unterwegs geeignet?

Für unterwegs sind Hand- und Fußpumpen geeigneter als Standpumpen. Die Handpumpe lässt sich durch ihre Größe perfekt im Rucksack verstauen, während Sie die Fußpumpe mit dem Auto mit transportieren können. Da die Standpumpe schwer und unhandlich ist, ist sie nicht für unterwegs geeignet.

Wieviel bar schaffe ich mit einer Handpumpe?

Eine gute Handpumpe schafft bis zu fünf bar Luftdruck. Daher sehen wir die Handpumpe als eine Notlösung für unterwegs und empfehlen Ihnen für Mountainbikes und Rennrädern eine Standpumpe.

Warum wird eine Fahrradpumpe heiß?

Die Fahrradpumpe saugt Luft an und transportiert sie durch einen Schlauch in den Reifen. Auf diesem Weg wird die Luft heiß, da Moleküle aneinander reiben.

Welche Fahrradpumpe verwende ich für ein E-Bike?

Prinzipiell können Sie jede Art der Fahrradpumpe für Ihr E-Bike verwenden. Schauen Sie sich die oben genannten Kaufkriterien an, diese werden Ihnen helfen, sich für die richtige Fahrradpumpe zu entscheiden. Und wieder gilt: Sie steigen mit einer Fahrradpumpe, die für alle Ventile kompatibel ist, am besten aus.

Ähnliche Themen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (771 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...