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Raumstation ISS

Die Internationale Raumstation ISS ist eine seit 2000 permanent bewohnte Station im Weltall. Über 12 Nationen liefern Material und Personal zur ISS.

Bei der Raumstation ISS handelt es sich um ein internationales Gemeinschaftsprojekt im All, das seit dem 2. November 2000 stetig von Menschen bewohnt ist.

Schon vor der ISS (Internationale Raumstation) gab es Pläne für eine bemannte Raumstation im All. Wirklich Fahrt nahmen die Pläne erst durch US-Präsident Clinton im Jahr 1993 auf. Gemeinsam mit Russland begann das sogenannte Shuttle-Mir-Programm, über das US-amerikanische Astronauten zur russischen Raumstation Mir gelangten. Einige dieser US-Astronauten verblieben dort für einen längeren Zeitraum. Das Interesse nach einem Gemeinschaftsprojekt wurde geweckt. Nach und nach kamen immer mehr Nationen dazu und schlossen sich dem ehrgeizigen Projekt an. An der ISS sind unter anderem Nationen wie Europa (ESA), Japan (JAXA), Russland (Roskosmos), USA (NASA) und Kanada (CSA) beteiligt. Das erste Modul, das Fracht- und Antriebsmodul Sarja (Sonnenaufgang), stellte Russland zur Verfügung. Es wurde am 20. November 1998 ins All gebracht.

Erste bemannte Missionen zur Raumstation ISS

Bis zum ersten permanenten Aufenthalt eines Astronauts und Kosmonauts dauert es noch einige Jahre. An der ersten Mission nahmen drei Personen teil. Die USA waren durch den Astronauten William Shepherd vertreten. Die Russen schickten Juri Gidsenko und Sergei Krikaljow gemeinsam mit William Shepherd in einer Sojus TM-31 in das Weltall. Sie erreichten am 2. November 2000 die ISS. Der erste Deutsche auf der Internationalen Raumstation war der Brigadegeneral der Luftwaffe Thomas Reiter. Wegen Überschneidungen nahm Reiter zeitweise an zwei Expeditionen teil und gehörte sowohl zur Crew der ISS-Expedition 13 als auch zur Expedition 14. Nach Thomas Reiter flog Hans Schlegel als zweiter Deutscher zur ISS – als Missionsspezialist der ESA. Der Hinflug begann am 7. Februar 2008, die Landung erfolgte am 20. Februar 2008. Schlegel war kein Besatzungsmitglied der ISS. Für ein besonders großes Interesse in Raumfahrt und Umwelt hat der dritte Deutsche gesorgt. Alexander Gerst nahm an den ISS-Expeditionen 40 und 41 teil und veröffentlichte Videos und Bilder seiner Mission, die er auf Twitter und Instagram seinen Followern präsentierte. Dabei trat seine Begeisterung zum Umweltschutz zum Vorschein. Für die ISS-Expeditionen 56 und 57 nahm er ein zweites Mal den Weg zur ISS auf sich. Er fungierte dort drei Monate als ISS-Kommandant.

Die Raumstation ISS als Stern am Nachthimmel

Mit dem bloßen Auge und bei klarer Sicht ist die ISS sogar von der Erde aus zu sehen. Am Himmel erscheint die Raumstation dann wie ein Stern, der sich schnell fortbewegt. Sichtbar ist die ISS immer nur für kurze Zeit.