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Kindererziehung

Durch Kindererziehung lernen Heranwachsende, sich in der Welt zurechtzufinden. Eltern haben ein Anspruch auf Rente während der Kindererziehungszeit.

Mit dem Begriff Kindererziehung beschreibt man die Tätigkeit, mit der Kinder auf ihr Erwachsenensein vorbereitet werden. Es gibt keine einheitliche Methode der Kindererziehung. Sie ist einerseits von gesellschaftlichen Normen geprägt und andererseits auch von persönlichen Vorstellungen. Es lassen sich jedoch trotzdem verschiedene Erziehungsstile beobachten. So gibt es einen autoritären Erziehungsstil, der von strengen Regeln und Bestrafungen geprägt ist. Ein vernachlässigender Stil zeichnet sich durch wenig Kontrolle und viel Distanz aus. Dann existiert auch noch ein verwöhnender Erziehungsstil, bei dem die Kinder sehr behütet und ihnen so ziemliche alle Wünsche erfüllt werden. Wenn solche Erziehungsstile formalisiert werden, dann entstehen Erziehungskonzepte.

Kindererziehung - wer hilft?

Eltern steht laut Gesetz Hilfe zu. Sie können sich an das Jugendamt wenden, wenn sie Probleme mit der Erziehung ihrer Kinder haben. Die Hilfsangebote sind sehr vielseitig und richten sich immer nach den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern. Manchmal können schon einfache Beratungen Probleme lösen. In anderen Fällen ist eine Haushaltshilfe notwendig. Wer aus zeitlichen oder anderen Gründen gar nicht mehr die Möglichkeit hat, sich um sein Kind zu kümmern, kann es in eine Tages- oder Wochenendgruppe schicken. Dort wird das Kind dann tagsüber oder in der Woche betreut. Am Abend oder am Wochenende kommt es dann wieder heim.

Die Kindererziehungszeit

Die Kindererziehungszeit wird auch Mütterrente genannt, was jedoch irreführend ist. Sie steht nämlich sowohl Vätern als auch Müttern zu und sie ist keine eigenständige Rente. Die Kindererziehungszeit ist eine Pflichtbeitragszeit, das heißt, dass sich auf die gesetzliche Rentenversicherung anrechnen lässt. Während der Kindererziehungszeit, die drei Jahre beträgt, zahlt der Staat also Rentenbeiträge für die Erziehenden. Die Höhe des Beitrags richtet sich nach dem durchschnittlichen Verdienst in Deutschland. Durch die Kindererziehungszeit kann man aber nicht nur seine Rente aufbessern. Sie ermöglicht es manchen Personen auch, überhaupt Rente zu bekommen. Nach insgesamt fünf Jahren Kindererziehungszeit steht einem die Regelaltersrente zu. Dafür muss die Erziehungszeit aber zuerst anerkannt werden. Das geht, indem man zum Beispiel die Geburtsurkunden seiner Kinder bei der Deutschen Rentenversicherung einreicht.