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Donezk

Donezk picture alliance / Marius Becker

Donezk ist eine Großstadt im Donezbecken an der russisch-ukrainischen Grenze.

Donezk ist eine Industriestadt in der Ukraine. Die Bevölkerung wird auf etwa 950.000 Menschen geschätzt (Stand 2014). Es ist gleichzeitig die Hauptstadt der ‚Oblast Donezk‘: Im gesamten Gebiet leben 2016 rund 4,37 Millionen Einwohner. Es handelt sich um einen Teil der Ukraine, in dem die russische Sprache dominiert. 2001 lebten hier rund 48 Prozent Russen und etwas über 46 Prozent Ukrainer.

Die Stadt hatte im Laufe der Zeit verschiedene Namen. So hieß sie zwischen 1924 und 1961 ‚Stalino‘, vor 1924 hieß sie ‚Jusowka‘. Dieser Name bezieht sich auf ihren Gründer John Hughes – einem walisischen Geschäftsmann und Ingenieur. Im Jahr 1932 entwickelte sich die Stadt zum Zentrum der Region Donezk.

Die Stadt im Osten der Ukraine verfügt über eine Reihe an Sehenswürdigkeiten – hierzu gehören zum Beispiel das Opernhaus und die ‚Donbass Arena‘. Bei dieser Arena handelt es sich um ein Fußballstadion, das unter anderem Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2012 war.

Donezk liegt in einer Steppenlandschaft, zeichnet sich aber auch durch nahegelegene Wälder, Hügel und Flüsse aus. Der nördliche Stadtrand wird vor allem für die Landwirtschaft genutzt. Der Fluss ‚Kalmius‘ verbindet die Stadt mit dem ‚Asowschen Meer‘ und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Im April 2014 erhielt die Stadt und ihre Umgebung als Schauplätze des Ukraine-Kriegs erstmals internationale Aufmerksamkeit. Im Jahr 2016 spielt Donezk eine bedeutende Rolle für den Kohlebergbau und die Stahlindustrie.

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