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Bürgerkrieg

Als Bürgerkrieg bezeichnet man eine bewaffnete Auseinandersetzung innerhalb eines Staates. In vielen Fällen führt dies zu einer Fluchtbewegung.

Bürgerkrieg picture alliance / PIXSELL

Ein Bürgerkrieg ist die bewaffnete Auseinandersetzung zweier oder mehrerer Gruppen innerhalb eines Landes, wobei die beteiligten Kriegsgegner oftmals von anderen Ländern unterstützt werden. Ein Bürgerkrieg kann verschiedene Ursachen haben. Oft entsteht er jedoch aus dem Konflikt zwischen verschiedenen Ethnien, Religionen oder politischen Lagern innerhalb eines Landes. Da andere Staaten teilweise ihre eigenen Interessen im betroffenen Land vertreten, unterstützen sie oft eine der Seiten im Bürgerkrieg. Dadurch können Bürgerkriege auch zu sogenannten Stellvertreterkriegen zwischen zwei nur indirekt beteiligten Staaten werden.

Einem Bürgerkrieg geht in manchen Fällen ein gewaltsamer Wechsel der Regierung voraus, beispielsweise durch einen Putsch oder eine Revolution. Ethnisch oder religiös bedingte Bürgerkriege entstehen meist aus dem subjektiven Gefühl einer bestimmten Gruppe heraus, vom Staat gegenüber einer anderen Gruppe benachteiligt zu werden. Ein politisch motivierter Bürgerkrieg hat oft eine Diktatur oder die Unterdrückung durch die Herrschenden als Ursache.

Im Gegensatz zu konventionellen Kriegen bedeuten Bürgerkriege für die Bevölkerung in vielen Fällen ein noch größeres Leid. So fehlen bei Bürgerkriegen oft sichere Rückzugsorte, und die Fronten verlaufen an vielen Stellen innerhalb des Landes. In vielen Fällen führen diese gewaltsamen Auseinandersetzungen daher zu einer größeren Fluchtbewegung, wie es beispielsweise im syrischen Bürgerkrieg der Fall war. Dieser Krieg begann im Jahr 2011 ursprünglich mit einem friedlichen Protest gegen die Regierung, veränderte sich jedoch schnell zu einem gewaltsamen Konflikt mit internationaler Beteiligung.

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