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Steckbrief

Svenja Schulze picture alliance / Flashpic | Jens Krick
  • Name:
    Svenja Schulze
  • Beruf:
    Politikerin
  • Geboren am:
    29. September 1968
  • Geburtsort:
    Düsseldorf
  • Sternzeichen:
    Waage
Die fast immer fröhliche Umweltministerin Svenja Schulze begegnet ihren politischen Herausforderungen stets mit einem Lächeln und mit viel Zuversicht.

Die deutsche SPD-Politikerin Svenja Schulze wurde am 29. September 1968 in Düsseldorf geboren. Kurz nach ihrer Wahl zur Generalsekretärin der SPD Nordrhein-Westfalen im Juni 2017 wurde Schulze am 14. März 2018 als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in das Regierungskabinett Merkel IV. berufen. Bis Juni 2017 war sie außerdem als Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung für das Land Nordrhein-Westfalen tätig. In ihren Verantwortungsbereich fiel die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen. Seit 2011 ist Svenja Schulze mit ihrem Lebensgefährten Andrea Arcais verheiratet, mit dem sie zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Jahre liiert war.

Wie Svenja Schulze von der Unternehmensberaterin zur Ministerin wurde

Gleichzeitig mit dem Erlangen des Abiturs am Gymnasium Norf in Neuss im Jahr 1988 trat Svenja Schulze der SPD bei. Im Jahr 1996 folgte der erfolgreiche Abschluss des Studiums der Politikwissenschaften und der Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre politische Tätigkeit begann Schulze als Landesschulsprecherin und später als Vorsitzende des Sozialistischen Hochschulbundes. Noch während sie als Unternehmensberaterin für Firmen wie den Technologieberater Booz Allen Hamilton arbeitete, wurde Svenja Schulze Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen. Es folgten der Vorsitz im SPD-Unterbezirk Münster und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung. In diese Zeit fällt auch die sogenannte „Atomkugelaffäre“, als radioaktive Brennelemente auf ungeklärte Weise aus dem Versuchskernkraftwerk AVR Jülich verschwanden.

Warum sich Svenja Schulze Panik nicht leisten kann

Als Umweltministerin muss sich die gebürtige Düsseldorferin um wichtige Zeitthemen wie Klimaschutz, CO²-Reduktion sowie Kohle- und Atomausstieg kümmern. In einem taz-Interview befürwortete Svenja Schulze die Protestaktionen von Schülern und will den jungen Leuten beweisen, dass die Regierung durchaus umsteuern kann. Sie plädiert jedoch dafür, dass dieser Wandel Zeit brauche und nur Schritt für Schritt erfolgen könne. Svenja Schulze setzt sich für ein Klimaschutzgesetz ein und warnt vor Panikmache, die nur ängstliche Starre zur Folge haben würde. Die soziale Ader der Powerfrau zeigt sich in ihren Tätigkeiten bei der Arbeiterwohlfahrt, der Gewerkschaft ver.di und als Mitbegründerin des Netzwerkes „Frauenzeiten“.