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Meerschweinchen

Die Meerschweinchen (Caviidae) sind Nagetiere. Die ursprüngliche Heimat der Meerschweinchen sind die südamerikanischen Anden.

Meerschweinchen picture alliance / P. Wegner / Arco Images

Meerschweinchen gehören zur Ordnung der Nagetiere. Heimisch sind Meerschweinchen ursprünglich in vielen Staaten Südamerikas, wo sie neben dem Flachland auch Teile des Gebirges und Hochebenen besiedeln. Die verschiedenen Arten der Meerschweinchen haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 20 cm bis 130 cm. Sie werden je nach Unterfamilie zwischen 300 Gramm (Zwergmeerschweinchen) und 80 Kilogramm (Capybara) schwer.

In Deutschland werden Meerschweinchen vor allem als Haustiere gehalten, wobei in diesem konkreten Fall die sogenannten Hausmeerschweinchen den Löwenanteil ausmachen. Geschätzt wird an den Meerschweinchen besonders die Tatsache, dass sie pflegeleicht sind und dem Menschen gegenüber sehr anhänglich werden können.

Nach der spanischen Kolonisierung Südamerikas wurden Meerschweinchen auch nach Europa gebracht. Zu Beginn tat man es dabei den südamerikanischen Ureinwohnern gleich und verspeiste die Meerschweinchen, später wurden sie dann nur noch als Haustiere gehalten. In Südamerika gelten Meerschweinchen auch heute noch als Delikatesse und werden gegrillt verkauft. Besonders in Peru ist das Fleisch der Nager beliebt. Die gezüchteten Meerschweinchen sind dabei deutlich schwerer als ihre Verwandten und werden zum Teil bis zu einem Gewicht von einem Kilogramm gemästet.

Als Haustier werden Meerschweinchen besonders Kindern geschenkt. Diese lernen mit einem Tier umzugehen, das relativ pflegeleicht und nicht sonderlich aktiv ist. Im Gegensatz zu anderen Haustieren wie beispielsweise dem Hamster verbringen Meerschweinchen den Großteil ihres Tages damit zu dösen. Sie gelten zudem als besonders anpassungsfähig, was die Zeit der Nahrungsaufnahme betrifft.

Weitere Informationen zum Thema Meerschweinchen stehen bei RTL.de bereit.