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Eiskunstlauf

Eiskunstlauf, das tänzerische, kunstvolle Bewegen auf dem Eis, hat eine lange Tradition. Er wird im Rahmen von diversen Wettbewerben in mehreren Disziplinen ausgetragen.

Eiskunstlauf

Es gibt Sportarten, die nicht nur durch hervorragende sportliche Leistungen beeindrucken, sondern auch durch große Ästhetik. Der Eiskunstlauf gehört sicherlich zu diesen Sportarten. Bei dieser Sportart handelt es sich, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, um eine kunstvolle Form des Eislaufens. Von passender Musik begleitet, werden Figuren, Sprünge und Pirouetten auf tänzerische Art und Weise dargeboten. Der Eiskunstlauf ist Teil der Olympischen Winterspiele und wird in mehreren Disziplinen ausgetragen.

Die Anfänge des Eiskunstlaufs

Wann das gewöhnliche Eislaufen zum Eiskunstlauf wurde, ist schwer zu sagen. Relativ sicher ist jedoch, dass die Menschen schon recht früh den Versuch wagten, sich auf dem Eis zu bewegen. Bereits vor fünftausend Jahren soll es Vorläufer unserer heutigen Schlittschuhe gegeben haben. Kunstvolles, von Eleganz geprägtes Gleiten auf dem Eis war damals mit diesem Schuhwerk aus Knochen wahrscheinlich noch nicht möglich. Die Anfänge des Eiskunstlaufs in seiner heutigen Form gehen auf das 18. Jahrhundert zurück. Wichtige Meilensteine in dieser Hinsicht waren die Gründung der ersten Eislaufvereine und die Etablierung der ersten Wettbewerbe. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Eiskunstlaufen zu einer der beliebtesten Wintersportarten.

Welche Arten des Eiskunstlaufens gibt es?

Auch beim Eiskunstlauf gibt es wie bei vielen anderen Sportarten verschiedene Disziplinen. Entsprechende Wettbewerbe und Meisterschaften werden im Damen- und Herreneinzellauf, im Paarlauf und im Eistanz ausgetragen. Relativ neu ist der Synchroneiskunstlauf, bei dem gleich ein ganzes Team auf dem Eis unterwegs ist, um bestimmte Schritte und Formationen zu präsentieren. In der Regel muss bei allen Disziplinen zunächst ein Kurzprogramm, auch Pflichtprogramm genannt, vorgeführt werden, dass verschiedene, vom Regelwerk vorgeschriebene Elemente enthält. Danach folgt die Kür, die nach eigenem Wunsch und Ermessen gestaltet werden darf. Bewertet werden die Vorträge mit einer A-Note für die technische Schwierigkeit und einer B-Note für die künstlerische Darstellung.