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Baumarkt

In einem Baumarkt werden hauptsächlich Baumaterialien und Zubehör für Heimwerker, Haus und Garten verkauft.

Baumarkt Istockphoto

Ein Baumarkt ist ein meist großflächiges Geschäft, das sich auf den Verkauf von Materialien und Werkzeugen für Heimwerker spezialisiert hat.

Die meisten Baumärkte in Deutschland gehören zu großen Handelsketten, die im gesamten Bundesgebiet Filialen betreiben. Das Konzept der Baumärkte wurde aus den USA übernommen: Die Idee dabei ist es, dass der Käufer alles rund um das Heimwerken an einem Ort findet, statt in einzelnen Fachgeschäften wie dem Farbengeschäft, dem Holzhändler und dem Baustoffhandel danach zu suchen.

‚Bauhaus‘ war 1960 der erste Baumarkt in Deutschland. 1968 folgte ‚Hornbach‘ mit der ersten Kombination aus Bau- und Gartenmarkt. Die erste Filiale von ‚Obi‘ wurde 1970 in Hamburg eröffnet. Die Dichte an Baumärkten ist dadurch in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch.

Die Konkurrenz unter den Baumarktketten führt immer wieder zu Preiskämpfen, die auf den Gewinn der Firmen zunehmend negative Auswirkungen haben. Die Branche gerät dadurch immer mehr unter Druck. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young prognostizierte im Jahr 2005 ein Baumarktsterben für die folgenden zehn Jahre. Die Prognose bewahrheitete sich bereits teilweise, als 2013 die Baumarkt-Kette ‚Praktiker‘ Insolvenz anmeldete. Fast zeitgleich konnten sich auch die Baumärkte der Firmen ‚Max Bahr‘ und ‚extra Bau+Hobby‘ nicht länger auf dem Markt behaupten. Viele dieser Filialen wurden von anderen Ketten übernommen. Viele Baumärkte bauen vermehrt ihr Online-Angebot aus.

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