Der Weg zur Front bei Kostjantyniwka ist mit Netzen überspannt. Täglich greifen hier russische Drohnen ukrainische Stellungen an. CNN-Reporter Nick Peyton Walsh begleitet eine Einheit, die zu Fuß ihre Position wechselt.
Das findet man inzwischen fast überall an den Frontlinien winzige Glasfaserkabel, mit denen Drohnen gesteuert werden. Sie können sich über Dutzende von Kilometern erstrecken und machen elektronische Störangriffe wirkungslos. Eine russische Drohne taucht auf. Die Soldaten eröffnen das Feuer.
Einige Treffer. Doch der Weg zur nächsten Stellung ist lang. Rund fünf Stunden zu Fuß. Fahrzeuge werden kaum eingesetzt. Zu groß ist die Gefahr durch Drohnen.
Diese Roboter wurden für die Versorgung eingesetzt. Weiter vorne sehen wir Leute, die das Netz reparieren. Ein wichtiger Schutz. Die Roboter werden genutzt, um Lebensmittel oder Munition zu transportieren.
Dann die nächste Drohne. Wieder schießen die Soldaten. Treffer. Doch das Wrack stürzt direkt über ihnen ab.
Keine Explosion. Glück gehabt. Der russische Vormarsch in diesem Abschnitt kommt kaum voran. Nach ukrainischen Angaben werden hier jeden Monat Zehntausende russische Soldaten getötet oder verletzt. Die Einheit um den CNN-Reporter wird an diesem Tag 14 Mal von Drohnen angegriffen. Verstecken, Schießen, Rennen, so beschreibt er den Alltag an der Front.