Der rasengrüne Teppich ist ausgerollt, die Treppe ausgefahren - es kann losgehen. Und weil vier Pfoten schneller als
zwei Beine sind, dürfen die Hunde zuerst ins Flugzeug. Hier an Bord von "Bark Air" - auf Deutsch "Bell Air" haben die Vierbeiner den Vortritt:
"Das Ganze ist ein first class-Erlebnis für den Hund und ein Business-Class-Erlebnis für Menschen. Wir versuchen den Hunden ein möglichst angstfreies Erlebnis im Flugzeug zu bieten."
Die kleinen Privatjets haben so auch nur 15 Sitzplätze für Hund und je einen menschlichen Begleiter. Dafür aber jede Menge Platz zum Spielen und Toben. Leinenpflicht gibt es nur während Start, Landung. Dazu ein exquisites Buffet. Entsprechend exquisit ist auch der Preis. Der Flug von London nach New York kosten Fiffi und Frauchen rund 7.400 Euro:
"Die Idee ist, dass wir mit der Zeit den Preis senken und mehr Plätze sowie mehr Routen anbieten können. Dafür wollten wir jetzt erst einmal testen, ob genügend Nachfrage besteht und das scheint der Fall zu sein."
Wer sich nun besorgt fragt, wie es denn nach einem Transatlantikflug mit gut einem Dutzend Hunden an Bord riechen mag - nun für den Fall der Fälle gibt es an Bord jede Menge sogenannte Notfall-Pads - für jedes diskrete Geschäft und einen langen Flug.