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Rotes Kreuz

Das Rote Kreuz ist eine Hilfsorganisation, die in der Schweiz gegründet wurde. Sie wurde ursprünglich eingeführt, um verletzten Soldaten zu helfen.

Rotes Kreuz Istockphoto

Die Hilfsorganisation Rotes Kreuz wurde von dem Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant gegründet. Dieser wohnte im Jahr 1859 der Schlacht von Solferino und San Martino bei, in welcher er die Erfahrung machte, dass die Versorgung der Verletzten und die Organisation von Hilfsmaßnahmen völlig unzureichend waren. Dies prägte ihn in solch einem Maße, dass er in einem Buch der Öffentlichkeit berichtete, was er erlebt hatte. Sein Lösungsvorschlag war es, in Friedenszeiten freiwillige Helfer auszubilden, die dann als neutrale Personen auch während Kriegshandlungen helfen sollten. Damit war der Grundgedanke des Roten Kreuzes festgelegt.

Im Jahr 1864 wurde von zwölf Staaten ein Vertragsentwurf des Internationalen Komitees vom ‚Roten Kreuz unterzeichnet. Nach dieser Genfer Konvention sollten Ambulanzen und Helfer des Roten Kreuzes auch in kriegerischen Auseinandersetzungen als neutral anerkannt werden und die Verwundeten versorgen dürfen. Damit die Helfer für alle Parteien erkennbar waren, verwendeten sie als Kennzeichen ein rotes Kreuz auf weißem Grund. 1868 wurde zusätzlich in den islamischen Ländern der Rote Halbmond gegründet. 1901 erhielt Henry Dunant den ersten Friedensnobelpreis.

Die nationalen Gesellschaften vom Roten Kreuz und vom Roten Halbmond sind in fast allen Staaten der Welt tätig. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern in allen Feldern der Wohlfahrts- und Sozialarbeit tätig. Es sieht sich dabei auch als Anwalt der schwächsten Bevölkerungsgruppen im Land.

Weitere Informationen und Ziele des Roten Kreuzes finden Sie aktuell bei RTL.de.