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Masern

Unter Masern wird eine ansteckende Viruserkrankung verstanden, die über Tröpfcheninfektion erfolgt und in den meisten Fällen Kinder betrifft.

Masern picture alliance / chromorange

Die Masern sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die vor allem Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene befällt. Die Ansteckung erfolgt beispielsweise beim Niesen oder Husten. Die Krankheit macht sich zunächst durch grippeähnliche Beschwerden mit Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit bemerkbar. In der weiteren Folge tritt der für Masern typische rote Hautausschlag auf. Bei Erwachsenen und Jugendlichen verläuft die typische Kinderkrankheit meist schwerwiegender als bei jüngeren Patienten. Die Krankheit ist nicht behandelbar, lediglich die Symptome können durch die Einnahme von Medikamenten abgeschwächt werden.

Symptome wie Fieberkrämpfe treten in sieben bis acht Prozent der Erkrankungsfälle auf. Auch eine bakterielle Infektion kann als Folgeerscheinung auftreten. Gegen diese kann der Patient jedoch Antibiotika einnehmen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt eine generelle Schutzimpfung gegen Masern ab dem zwölften Lebensmonat. Diese wird in Deutschland in der Regel als kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Impfung verabreicht. Kurz vor Beginn der Aufnahme in eine Kindereinrichtung kann die MMR-Impfung bereits vor dem zwölften Lebensmonat erfolgen. Eine Impfung vor dem neunten Lebensmonat wird jedoch nicht empfohlen.

In den Jahren 1980 bis 2013 konnte die Infektionsrate weltweit um über 95 Prozent reduziert werden. Je nach Impfrate sind Masern in einigen Gebieten der Welt nahezu ausgerottet: Hierzu zählen vor allem Nord- und Südamerika.

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