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Malta

Die südeuropäische Republik Malta liegt im Mittelmeer. Besonders bekannt ist Malta für seine Kirche Rotunde von Mosta.

Malta picture alliance / Bildagentur-online/Haval

Die Republik Malta bildet zusammen mit den Inseln Gozo und Comino sowie weiteren unbewohnten Inseln einen Archipel im Mittelmeer. Mit einer Fläche von nur 316 km² zählt Malta zu den kleinsten Staaten Europas. Auf Malta leben rund 467.000 Menschen (Stand 2018), die meisten davon in den Städten. Die Hauptstadt ist Valletta und wurde im 16. Jahrhundert als Festung auf einer felsigen Landzunge erbaut. Malta bietet vor allem Korallenkalkfelsen und Steilküsten.

Der kleine Inselstaat blickt auf eine große, von vielen Kulturen geprägte Geschichte zurück: Im Jahr 1530 erhielt der Ritterorden der Malteser den Archipel zum Lehen und errichtete Befestigungsanlagen. Die Truppen Napoleons eroberten Malta 1798 und mussten die Inseln 1800 an die Briten abgeben. In der Folge war Malta englische Kronkolonie und erlangte erst 1964 die Unabhängigkeit. 1974 wurde der Inselstaat eine parlamentarische Republik und trat 2004 der Europäischen Union bei.

Maltas Wirtschaft wurde über Jahrzehnte vorwiegend von Landwirtschaft und Fischerei bestimmt. Nach dem EU-Beitritt entwickelte sich die Wirtschaft des Kleinstaates positiv. Malta besitzt größere Werften und eine ausgeprägte Bekleidungs- und Textilindustrie. Darüber hinaus werden Blumen, Obst und Gemüse exportiert. Dank der historischen Städte und der nahezu unberührten Natur ist entsprechend auch die Tourismusbranche vertreten. 1992 verfügte der Kleinstaat sogar erstmals über eine eigene Börse, die dem Finanzdienstleistungssektor Auftrieb gegeben hat.

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