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Doping

Mit Doping versuchen Sportler, ihre eigene Leistung zu steigern. Besonders häufig treten Dopingfälle etwa im Radsport und in der Leichtathletik auf.

Doping picture-alliance / Sven Simon

Mit der Einnahme eines Dopingmittels erhofft sich ein Sportler einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Doping ist im modernen Spitzensport weit verbreitet, aber strengstens verboten. Die Doping-Methoden unterscheiden sich stark und reichen von Anabolika, die Muskeln schneller wachsen lassen, über Stimulanzien (auch bekannt als Aufputschmittel), die Ermüdungserscheinungen unterdrücken, bis hin zum Blutdoping, bei dem ein Athlet eine Bluttransfusion erhält, die sich positiv auf seine Ausdauer auswirkt.

Um die Einnahme von Doping im Spitzensport zu bekämpfen und somit Chancengleichheit zwischen den Athleten zu gewährleisten, aber auch um die Gesundheit der Sportler zu schützen, wurde im Jahr 1999 die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegründet. Die Aufgabe der WADA ist es, Sportler während Trainingsphasen und Wettkämpfen auf Doping zu kontrollieren. Außerdem veröffentlicht sie jedes Jahr eine Dopingliste, die verzeichnet, welche Mittel, Medikamente und Substanzen verboten sind.

Von Doping betroffen sind nahezu alle Sportarten, insbesondere Ausdauersportarten wie Radsport, Laufwettbewerbe der Leichtathletik, Schwimmen und Skilanglauf, aber auch im Gewichtheben, Bodybuilding und sogar im Fußball werden regelmäßig Dopingsünder erwischt. Eine unrühmliche Doping-Historie hat etwa das berühmteste Radrennen der Welt, die Tour de France. Mehrfach wurde sie von schweren Doping-Skandalen wie der Festina-Affäre im Jahre 1998 oder den Enthüllungen um den Dopingarzt Eufemiano Fuentes im Jahr 2006 erschüttert. Legendären Siegern wie Lance Armstrong wurden ihre Erfolge aberkannt, nachdem ihnen Doping nachgewiesen werden konnte.

Weltweit in die Schlagzeilen geriet außerdem das staatlich geförderte, systematische Doping Russlands. Als Konsequenz wurden russische Leichtathleten von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 ausgeschlossen. Bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang 2018 mussten russische Sportler unter der neutralen Flagge des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) starten.

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