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AS Monaco

Als Fußballklub aus dem monegassischen Fürstentum erreichte die AS Monaco große Erfolge in der französischen Ligue 1 und 2004 das Finale der Champions League.

AS Monaco picture alliance / Mandoga Media | Mandoga Media

Die AS Monaco ist ein Fußballklub aus dem gleichnamigen Fürstentum, der in der französischen Ligue 1 große Erfolge feierte. Am 1. August 1919 kam es durch die Fusion von fünf Mannschaften aus dem Stadtstaat und Frankreich zur Vereinsgründung. Nachdem das Team zunächst im französischen Amateurfußball aktiv war, wandelte die Association Sportive de Monaco sich 1948 zum Profiklub um. Die ASM spielte mit der finanziellen Unterstützung der monegassischen Fürstenfamilie ab 1953 erstmals in der höchsten Fußball-Liga Frankreichs.

Erfolge der AS Monaco in französischen Wettbewerben

Erste Profi-Titel gewann die AS Monaco 1960 im Coupe de France und im folgenden Jahr in der Französischen Meisterschaft. Der Klub feierte 1963 im Pokal und der Liga Frankreichs das Double. 1978, 1982 und 1988 erreichte die AS Monaco weitere Meistertitel. Der fünfte Pokalsieg in der Vereinsgeschichte folgte 1991. Nach 1997 und 2000 beendeten die Monegassen 2017 die Saison in der Ligue 1 zum achten Mal als Frankreichs Meister.

Welches Land vertritt die AS Monaco international?

Im französischen Fußball genießt die AS Monaco mit einem Sitz im monegassischen Fürstentum und Steuervorteilen einen Sonderstatus. Weil der eigene Staat nicht dem Kontinentalverband UEFA angehört, kann die ASM in internationalen Wettbewerben nur den Fußballverband von Frankreich vertreten. Dabei verlor die AS Monaco 1992 das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen Werder Bremen. 2004 erreichten die Monegassen das Finale der Champions League und unterlagen dem FC Porto.

Wo spielt die AS Monaco und wer sind die Rekordspieler?

Ab 1939 veranstaltete die AS Monaco Heimspiele im ersten Stade Louis II. 1985 zog der monegassische Klub in ein neues Stadion mit demselben Namen ein. Mit 755 Pflichtspielen im Trikot der AS Monaco beendete der Torhüter Jean-Luc Ettori seine Karriere als Rekordspieler. Der argentinische Stürmer Delio Onnis stellte mit 223 Treffern den vereinsinternen Torrekord auf. Arsène Wenger führte den Kader der AS Monaco als Trainer von 1987 bis 1994 und erreichte damit die längste Amtszeit.