Ist sie der Grund für die Skandal-Ohrfeige?
Vor fast genau einem Jahr wird Brigitte Macron gegenüber ihrem Mann handgreiflich. Offiziell heißt es: Nur ein Spaß unter Ehepartnern. Jetzt werden Affären-Gerüchte immer lauter.
Journalist Florian Tardif behauptet in seinem neuen Buch „Ein (fast) perfektes Paar“: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sei der Schauspielerin Golshifteh Farahani nähergekommen. Im Flugzeug soll Brigitte Macron entsprechende Textnachrichten auf seinem Handy entdeckt haben.
„Die Nachrichten sind ziemlich weit gegangen. Dinge wie ,Ich finde dich wunderschön.‘ Das führte zu Spannungen, die dann öffentlich wurden.“
Golshifteh Farahani ist Schauspielerin mit iranischen Wurzeln. 2008 spielt sie an der Seite von Leonardo DiCaprio in „Body of Lies“ und 2019 im Netflix-Film „Extraction“ mit Chris Hemsworth. Seit 2009 lebt Farahani in Paris. Dort soll die angebliche Affäre mit Macron begonnen haben. Nur zwei Monate vor der Skandal-Ohrfeige befeuert die 42-jährige die Gerüchte selbst. In einem Interview sagt sie:
„Französische Männer hängen alle an ihrer Mutter fest. Ihre erste Frau ist die Mutter, die sie nie hatten – und davon lösen sie sich nie. Selbst wenn Sie sich unsterblich in jemand anderen verlieben.“
Diese Aussage wirkt im Rückblick brisant. Macron verliebt sich mit 15 in seine 25 Jahre ältere Lehrerin Brigitte, seine heutige Ehefrau. Während die Spekulationen in Frankreich Fahrt aufnehmen, reist Emmanuel Macron zuletzt ohne seine Frau nach Afrika und zeigt sich dort auffallend gelöst.
„Er hat sich von ihr entfernt und das seit mehreren Monaten. Das zeigt auch sein Verhalten aktuell in Afrika. Man spürt, dass die Kontrolle fehlt.“
Auch für Paris-Korrespondentin Sabrina Suberg sind die Schlagzeilen keine große Überraschung.
„Alle Präsidenten in Frankreich hatten in den letzten Jahren Frauengeschichten. Hollande, Chirac, François Mitterrand hatte sogar eine uneheliche Tochter. Und was hervorsticht, ist, dass all diese Frauen seriöse Jobs hatten, erfolgreich und anerkannt waren also starke Frauen.“
Das Buch über die Ehe der Macrons dürfte dennoch polarisieren und die Spekulationen trotz aller Dementis weiter anheizen.