Die besten und schlechtesten Zupfer

Epilierer im Test: Zwei Glattmacher gehen baden - einer zerbricht

Epilierer versprechen für Wochen glatte Beine. Stiftung Warentest (test 05/2019) hat einige Modelle unter die Lupe genommen.
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11. Dezember 2019 - 10:12 Uhr

Halten die Epilierer, was sie versprechen?

Haarentfernung kann ganz schön lästig sein, denn alle paar Tage muss der Rasierer ran. Besonders, wenn die Tage jetzt schöner und die Röcke kürzer werden. Epilierer versprechen Abhilfe: Einmal anwenden und die Beine bleiben bis zu vier Wochen glatt, verspricht die Werbung. Klingt einfach, oder? Stiftung Warentest hat zehn Epilierer (sowohl nass-trocken als auch nur trocken) getestet und bewertet. Und, halten die Glattmacher was sie versprechen?

Epilierer - von gut bis ausreichend ist alles dabei

Das Gute am Testergebnis: Die wirksamsten Epilierer entfernen Körperhaare flott und gründlich. Dazu gehören drei Nass-Trocken-Epilierer und ein Trocken-Epilierer. Alle vier haben bei den 24 zupferprobten Testerinnen im Alter von 24 bis 61 Jahren mit "gut" abgeschnitten. Die beiden Gewinner von Braun überzeugten mit einem glatten Ergebnis - sowohl an den Beinen als auch in den Achselhöhlen und der Bikinizone.

Silk-épil 7/880 SensoSmart von Braun* (nass-trocken) für 109 Euro
Silk-épil 9/980 SensoSmart SkinSpa von Braun* (nass-trocken) für 146 Euro​

Auch wir haben übrigens Epilierer verglichen. Welche Modelle besonders gut "abgeschnitten" haben, zeigen wir Ihnen hier.

Zwei der Epilierer versagen beim Nasstest

Fünf Epilierer mit Akkus lassen sich, so ihre Anbieter, auch beim Duschen und Baden benutzen. Allerdings gingen zwei Modelle beim Nasstest baden:

Silk-épil 5/890 SensoSmart von Braun* für 78 Euro
Satinelle Prestige von Phillips* für 90 Euro

Einer der Glattmacher arbeitet schwächlich und lässt oft Haare zurück. Es ist der edel aussehende Beurer HL 70* für knapp 65 Euro. Ein etwas stärkerer Druck auf den Epilierer und er stoppt. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt ...

Schlusslichter: Wenig Komfort und schwache Leistung

​Das günstigste Modell im Test von Rossmann Ideenwelt für 18 Euro arbeitet zwar zufriedenstellend, hat aber nur eine Leistungsstufe, kein Licht, keine Aufsätze und keinen Aufbewahrungsbeutel. Er benötigt mehr als acht Stunden, um den Akku voll zu laden. Das Schlusslicht überstand zudem den Falltest nicht – es zersprang auf den Fliesen.

Die Epilierer von Rossmann und Beurer konnten auch mit ihrer Akkuleistung nicht überzeugen – sind jedoch als Einzige im Test auch mit Kabel zu betreiben.

​​Den gesamten Epilierer-Check von Stiftung Warentest können Sie hier nachlesen.

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​​Für alle die empfindlich sind und Angst vorm Ziepen und Zerren haben, gibt es im Video noch ein paar Enthaarungs-Tipps.