Sechs gute Gründe fürs Fasten

Heilfasten: Wie sinnvoll ist eine Fastenkur wirklich?

6. März 2019 - 9:50 Uhr

Heilfasten - eine Wohltat für unseren Körper?

Es entgiftet, beugt Krankheiten vor und sorgt fürs Wohlbefinden: Heilfasten ist ein echter Gesundheits-Kick für den Körper. Aber was bedeutet es genau? Und wie sinnvoll ist eine Fastenkur wirklich? Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengestellt.

Heilfasten als Gesundheitstrend

Beim Fasten verzichtet man eine bestimmte Zeit lang teilweise oder ganz auf Speisen, Getränke und Genussmittel. Die Fastenzeit hat einen religiösen Ursprung und soll an die 40-tägige Wanderung Jesus durch die Wüste erinnern.Heutzutage fasten Menschen jedoch oftmals aus gesundheitlichen Gründen, sie wollen ihren Körper entgiften. Eine Form davon ist das Heilfasten, das der Entschlackung und Regeneration des Körpers dient. Dabei wird auf Nahrung verzichtet und dem Körper überwiegend Flüssigkeit zugeführt.

Der kurzfristige Nahrungsmangel ist für den Körper leichter zu verkraften als ein Überschuss. Denn jede Nahrungsaufnahme kostet den Organismus eine Menge Energie. Während der Fastenzeit ernährt sich der menschliche Organismus sozusagen von "innen" aus eigenen Reserven.

Das fällt nicht leicht, ist aber durchaus sinnvoll. Besonders nach dem Winter fühlen sich viele Menschen matt. Heilfasten ist also eine Ruhepause für den Körper, um wieder fit zu werden und Krankheiten vorzubeugen.

Heilfasten nicht ohne ärtzlichen Check-up im Vorfeld

Die Fastenkur sollte sich ohne medizinische Begleitung besser nicht über einen längeren Zeitraum als eine Woche ziehen. Aber auch ein ärztlicher Check-Up vor Fastenbeginn ist ratsam. Wer jedoch eine Krankheit hat, sollte nur unter ärztlicher Beobachtung fasten. Ganz darauf verzichten sollten Untergewichtige, Menschen mit Magersucht und Bulimie oder Menschen mit einem BMI von über 45. Das selbe gilt für Menschen mit einer Schilddrüsenerkrankung sowie Leber- und Nierenkranke.

Da sich der Körper zu Beginn der Fastenkur umstellen muss, sind zumeist die ersten drei Tage die schlimmsten. In der anschließenden Aufbauphase sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Gut geeignet sind täglich zwei bis drei Liter Gemüsebrühen, Gemüsesaftschorlen oder Mineralwasser.