Die Weltmeere werden wärmer und das freut vor allem invasive Arten. Die Blaukrabbe und der Bartgeier-Borstenwurm haben sich beispielsweise laut Ocean State Report deutlich im Mittelmeer ausgebreitet. Ein Problem für die Artenvielfalt und die Fischerei. Die Blaukrabbe ernährt sich nämlich unter anderem von Miesmuscheln. Die Vermehrung der Krabbe hat in einigen italienischen Lagunen zu einem Rückgang der Miesmuscheln um 75 bis 100 % geführt. Der bis zu 70 Zentimeter lange Bartborstenwurm frisst Aas und damit auch Fischköder, aber auch bereits gefangene Fische. Somit bedroht der Wurm die wirtschaftliche Stabilität der lokalen Fischerei. Experten schlagen vor, zumindest die Blaukrabben stärker in der Küche zu nutzen. Eine gute Methode, invasive Arten, wenn sie essbar sind, zu dezimieren.