Kinder und Jugendliche verkleiden sich als Tiere, kriechen auf allen Vieren und greifen sogar Menschen an. Quadrobing heißt der Trend, der vor allem gerade in vielen Teilen Russlands und der ehemaligen Sowjetunion angesagt sein soll.
Tiere werden imitiert, aber das soll nicht immer friedlich verlaufen. Laut Telegraph soll Polizei in Usbekistan nach einem Jugendlichen fahnden, der einen Passanten gebissen haben soll, nachdem er als Hund unterwegs war.
„Experten gehen davon aus, dass Quadrobics dazu führen kann, dass das Kind das aggressive Verhalten von Tieren nachahmt und sich selbst und andere verletzt. Außerdem kann es zu Schäden an der noch nicht vollständig entwickelten Psyche des Kindes sowie zu seiner Isolation von der Gesellschaft führen.“ Sprecher, Quelle: The Sun
Die russische Regierung sieht in dem Trend ein medizinisches Problem und will ihn verbieten, außerdem droht sie den Eltern von Quadrobern mit einer Geldstrafe. Einige Psychologen gehen davon aus, dass sich Kinder und Jugendliche wie bei anderen Spielen, auch beim Quadrobing physisch und geistig weiterentwickeln oder einfach in eine Traumwelt flüchten.