Laufen, werfen und springen. Daran erinnern wir uns doch alle noch, oder?
"Man wurde dann auch eher gehänselt, wenn man nicht so schnell laufen konnte, ich hab mich darum immer in den Büschen versteckt, um da nicht mehr mitmachen zu müssen."
Ab nächstem Schuljahr soll jetzt, zumindest in den Klassen 1-4 Schluss sein mit leistungsorientierem Wettkampf. Stattdessen soll es einen bewegungsorientierten Wettbewerb geben. Es zählt also nicht mehr, wer ist der Beste, der Schnellste.
1951 gab es die ersten Bundesjugendspiele in Deutschland. Die Besten bekamen eine Ehrenurkunde, Das Mittelfeld eine Siegerurkunde und die Schwächsten nur eine Teilnehmerurkunde.
Die fallen jetzt alle weg.
Mit dem neuen Konzept soll besser auf die individuellen Stärken der einzelnen Kinder eingegangen werden können, damit sie auch dauerhaft Freude am Sport haben.
Das sehen die Verantwortlichen aber anders. Darum finden die Bundesjugendspiele an Grundschulen dieses Jahr zum letzte Mal als Wettkampf statt. Ab nächstem Jahr heißt es dann: Dabei sein ist alles.