In der Diskussion um neue Emojis hat ein Baum ohne Blätter als Symbol für die zunehmenden Dürren durch den Klimawandel Aufmerksamkeit erregt. Allerdings ist unklar, wofür das Harfen-Emoji gut sein könnte. In einer Umfrage in München war es schwer, eine sinnvolle Verwendung dafür zu finden. Ein Passant schlug vor, dass es vielleicht für das Streben nach einer engelhaften Wirkung genutzt werden könnte, obwohl er bezweifelte, dass jemand dies tatsächlich verwenden würde.
Ebenso rätselhaft scheint das Rote-Beete-Emoji zu sein. Allerdings gab es einen Freizeitkoch, der sich freute, dieses Emoji beim Kochen mit seiner Freundin verwenden zu können. Ein weiteres Emoji, das für Verwirrung sorgte, war das Fingerabdruck-Emoji. Eine mögliche Verwendung könnte auf Einbrecher und Polizisten hinweisen, jedoch blieb die tatsächliche Intention unklar.
Ein Experte äußerte die Vermutung, dass neue Emojis immer ungewöhnlicher werden, da die wichtigsten Symbole bereits seit Jahren vorhanden sind. Die neuen Emojis scheinen eher in Randgebieten anzukommen. Eindeutig war jedoch das Augenringe-Emoji, das in einer Umfrage als beliebtestes herausstach. Menschen erklärten, dass es gut ihre erschöpfte oder gestresste Stimmung widerspiegelt.
Es stellte sich heraus, dass die Idee für das Augenringe-Emoji von einer gestressten Mutter stammt, die es dem Emoji-Konsortium vorschlug und es tatsächlich umgesetzt wurde. Der immer größer werdende Emoji-Wald kann jedoch dazu führen, dass viele Menschen den Überblick verlieren. Ein Experte betonte die Notwendigkeit einer sauberen Auswahl von Emojis und erinnerte daran, dass es ähnlich wie beim Duden alte und unnötige Symbole geben könnte, die schließlich entfernt werden.
Vielleicht wird also bald die Axt an den wild wuchernden Emoji-Wald gelegt, um die geklärte und nützliche Verwendung der Symbole beizubehalten.