Drohnenaufnahmen zeigen brennende Autos vor der mexikanischen Pazifikküste. Aufgenommen in Puerto Vallarta im Bundesstaat Jalisco.
Allein hier haben Bandenmitglieder rund 20 Straßen mit brennenden Autos und Lastwagen blockiert – aus Protest, nachdem das mexikanische Militär den Drogenboss El Mencho getötet hat. Der Gouverneur von Jalisco spricht von kritischen Stunden für die Region.
„Am frühen Morgen haben wir in der weiterhin tagenden Sicherheitsbesprechung den Code Red aktiviert."
Auch in anderen Teilen des Landes kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Präsidentin Sheinbaum rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. „Wir müssen informiert bleiben und Ruhe bewahren", schreibt sie auf der Plattform X. Am Flughafen von Guadalajara ist es zu einer Panik gekommen, ausgelöst von Falschmeldungen über einen möglichen Angriff.
Der Flughafenbetreiber bestätigt, es habe keinen Zwischenfall gegeben, und spricht von einer kollektiven Psychose. Viele Menschen haben wegen der Ausschreitungen Angst, trauen sich kaum noch vor die Tür.
„Wir haben Angst. Wir gehen nur noch raus, wenn es absolut nötig ist."
Nicht einmal nach der Festnahme des Drogenbosses El Chapo 2016 ist es in Mexiko zu Gewaltausbrüchen in diesem Ausmaß gekommen.