Sie ziehen Ihre alte Website zu Framer Basic um und merken: Die Weiterleitungen für Ihre bisherigen Adressen lassen sich dort nicht einrichten. Die gibt es erst im Paket Pro – für das Dreifache.
Framer Basic kostet 10 $ im Monat bei jährlicher Zahlung (15 $ monatlich) und enthält eigene Domain, Hosting, bis zu 30 Seiten und ein CMS mit zwei Sammlungen. Pro kostet 30 $ (45 $ monatlich) und bringt Weiterleitungen, 150 Seiten und zehn CMS-Sammlungen. Die Preise gelten pro Website und werden in Dollar abgerechnet, zusätzliche Bearbeiter kosten 20 $ im Monat. Die kostenlose Version läuft auf einer Framer-Adresse mit Framer-Hinweis und ist laut Framer nicht für kommerzielle Nutzung gedacht.
Framer hat echte Stärken: freie Gestaltung, Animationen ohne Code und eine KI, die erste Entwürfe erstellt. Wer eine Framer Alternative sucht, stößt meist an eine der Paketgrenzen – Seiten, CMS, Weiterleitungen – oder braucht einen einfacheren Editor. Dieser Vergleich zeigt acht Alternativen und vergleicht genau diese Grenzen. Alle Details zu Framer lesen Sie im Framer-Test. Stand: Oktober 2026.
Warum Nutzer eine Framer Alternative suchen
Framer ist für Landingpages und Design-Websites gebaut. Drei Punkte führen zum Wechsel:
- Paketgrenzen im Einstieg: Basic erlaubt 30 Seiten und zwei CMS-Sammlungen. Weiterleitungen gibt es erst ab Pro für 30 $ im Monat.
- Gestaltung braucht Einarbeitung: Framer arbeitet wie ein Design-Werkzeug. Wer keine Erfahrung mit Layouts hat, kommt mit klassischen Baukästen schneller ans Ziel.
- Kein eingebauter Shop: Für den Verkauf brauchen Sie externe Dienste. Baukästen wie Wix oder Squarespace bringen einen Shop mit.
Zur Einordnung: Seitentitel, Beschreibungen und eine saubere Struktur stellen Sie auch bei Framer direkt ein. Für eine schnelle, designstarke Landingpage ist Framer mit 10 $ im Monat sehr günstig.
Die besten Framer Alternativen 2026 im Überblick
Alle Preise in der Währung, die der Anbieter Kunden in Deutschland anzeigt, bei jährlicher Zahlung. Framer, Webflow, Tilda, Carrd und Readymag führen Dollarpreise.
| Anbieter | Am besten für | Preis ab | Kostenlose Version | Shop |
|---|---|---|---|---|
| Framer Basic | Vergleichsbasis | 10 $ (15 $ monatlich) | ja, nicht kommerziell | nein |
| Webflow | Designer, Agenturen, CMS | 15 $ (CMS ab 25 $) | ja (Starter) | eigene Pakete |
| Wix | Einsteiger, viele Apps | 16,66 € | ja, mit Werbung | ab 29,75 € |
| Squarespace | Kreative, kleine Shops | 12 € | nein, 14 Tage Test | ab 12 € + 2 % |
| WordPress.com | Blogs, Inhalte, Plugins | 4 € | ja, mit Werbung | ab 4 € + 8 % |
| Tilda | Landingpages aus Blöcken | 10 $ | ja | laut Paket |
| Carrd | Einfache One-Pager | 9 $ im Jahr | ja | nein |
| Canva | Einfache Seiten aus Designs | kostenlos | ja | nein |
| Readymag | Portfolios, digitale Magazine | 14 $ | ja | nein |
Die 5 besten Framer Alternativen im Detail
1. Webflow
⭐ 4,7/5 – mehr CMS und Weiterleitungen ab dem Einstieg
Webflow ist der direkteste Konkurrent für Designer: visuelles Gestalten mit sauberem Code, volle Kontrolle über SEO-Einstellungen und Weiterleitungen in jedem bezahlten Website-Paket. Das CMS ist ausgereifter als bei Framer und eignet sich für Blogs, Projekte oder Teamseiten mit vielen Einträgen.
Das Paket Basic kostet 15 $ im Monat bei jährlicher Zahlung, enthält aber kein CMS – dafür brauchen Sie Premium für 25 $. Die Einarbeitung ist anspruchsvoller als bei Framer, weil Webflow mit Klassen und Layout-Prinzipien wie im Webdesign arbeitet. Animationen sind möglich, aber aufwendiger. Mehr im Webflow-Test.
- Weiterleitungen: In allen bezahlten Paketen.
- CMS: Für viele Einträge ausgelegt.
- SEO: Feine Kontrolle über Struktur und Code.
- Preis: 15 $ ohne CMS, 25 $ mit CMS.
- Einarbeitung: Anspruchsvoller als Framer.
- Animationen: Aufwendiger umzusetzen.
2. Wix
⭐ 4,5/5 – einfacher Editor, großer App-Markt
Wix ist die einfachere Alternative für alle, denen Framer zu gestaltungslastig ist. Sie platzieren Elemente frei, wählen aus über 900 Vorlagen und erweitern die Seite über einen großen App-Markt, etwa um Buchungen, Mitgliederbereiche oder einen Shop. Light kostet laut Wix 16,66 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer, Verkaufen ist ab Core für 29,75 € möglich.
Wix ist teurer als Framer Basic und erzeugt keinen so schlanken Code. Eine wichtige Einschränkung: Die Vorlage lässt sich nach der Veröffentlichung nicht mehr wechseln. Für Selbstständige, die schnell online wollen, ist Wix trotzdem eine gute Wahl. Mehr im Wix-Test.
- Einstieg: Ohne Design-Erfahrung schnell startklar.
- Apps: Großer App-Markt.
- Shop: Eingebaut ab Core.
- Preis: 16,66 € statt 10 $.
- Vorlage: Nach der Veröffentlichung nicht wechselbar.
- Gestaltung: Weniger feine Kontrolle.
3. Squarespace
⭐ 4,3/5 – hochwertige Vorlagen mit eingebautem Shop
Squarespace liefert Vorlagen, die ohne Nacharbeit professionell aussehen, und einen eingebauten Shop. Schon im Paket Basic für 12 € im Monat bei jährlicher Zahlung können Sie verkaufen – Squarespace behält dabei 2 % jedes Verkaufs ein, ab Core für 18 € entfällt die Gebühr. Die Vorlage lässt sich jederzeit umgestalten.
Der Editor bietet weniger Freiheit als Framer, Animationen sind eingeschränkter. Eine kostenlose Version gibt es nicht, nur einen 14-tägigen Test. Für Fotografen, Kreative und kleine Shops ist Squarespace oft der schnellere Weg. Mehr im Squarespace-Test.
- Shop: Ab Basic, ohne externe Dienste.
- Vorlagen: Professionell ohne Nacharbeit.
- Umgestalten: Vorlage jederzeit anpassbar.
- Freiheit: Weniger Gestaltungsspielraum.
- Kostenlos: Keine kostenlose Version.
- Gebühr: 2 % pro Verkauf im Paket Basic.
4. WordPress.com
⭐ 4,1/5 – für Blogs und viele Inhalte
WordPress.com ist die gehostete Version von WordPress und die beste Wahl, wenn Inhalte im Vordergrund stehen. Kategorien, Schlagwörter und ein ausgereifter Redaktionsablauf sind eingebaut. Seit April 2026 lassen sich laut WordPress.com in allen bezahlten Paketen Plugins installieren, etwa Yoast SEO oder Weiterleitungs-Plugins – schon ab Persönlich für 4 € im Monat bei jährlicher Zahlung.
Der Block-Editor ist weniger frei gestaltbar als Framer, und Animationen gibt es kaum. Beim Verkaufen behält WordPress.com im Paket Persönlich 8 % ein, erst im Paket Commerce für 45 € nichts mehr. Mehr im WordPress.com-Test.
- Preis: 4 € statt 10 $.
- Inhalte: Ausgereiftes Redaktionssystem.
- Plugins: In allen bezahlten Paketen.
- Gestaltung: Weniger frei als Framer.
- Animationen: Kaum vorhanden.
- Verkaufsgebühr: 8 % im Paket Persönlich.
5. Tilda
⭐ 3,9/5 – gestaltete Blöcke zum gleichen Preis
Tilda baut Seiten aus fertigen, gestalteten Blöcken und eignet sich für Landingpages und Storytelling-Seiten. Wer mehr Freiheit will, gestaltet im Zero Block einzelne Bereiche frei. Das Paket Personal kostet 10 $ im Monat bei jährlicher Zahlung (15 $ monatlich), Business 20 $ (25 $ monatlich). Es gibt eine kostenlose Version.
Im Vergleich zu Framer sind Animationen einfacher und das Angebot an Erweiterungen kleiner. Der Export des Codes ist laut Tilda dem Paket Business vorbehalten. Für alle, die schnell eine gestaltete Landingpage ohne Design von Grund auf wollen, ist Tilda eine gute Wahl. Mehr im Tilda-Test.
- Blöcke: Fertig gestaltete Abschnitte.
- Zero Block: Freie Gestaltung bei Bedarf.
- Export: Code-Export im Paket Business.
- Animationen: Einfacher als bei Framer.
- Erweiterungen: Kleineres Angebot.
Weitere Framer Alternativen im Kurzüberblick
6. Carrd
Carrd ist die günstigste Lösung für einfache One-Pager wie Profil-, Event- oder Produktseiten. Die Pro-Pakete kosten laut Carrd 9 $, 19 $ oder 49 $ im Jahr, je nach Funktionsumfang. Mehrseitige Websites, ein Blog oder ein Shop sind nicht vorgesehen. Mehr im Carrd-Test.
7. Canva
Canva ist vor allem ein Design-Werkzeug, veröffentlicht Entwürfe aber auch als einfache Website. Für eine Visitenkarte oder eine Event-Seite reicht die kostenlose Version mit einer Canva-Adresse. Für mehrseitige Websites mit Blog oder Shop ist Canva nicht gemacht. Mehr im Canva-Test.
8. Readymag
Readymag richtet sich an Designer, Agenturen und Redaktionen, die Portfolios oder digitale Magazine mit freier Typografie gestalten wollen – ähnlich frei wie Framer. Es gibt eine kostenlose Version, bezahlte Pakete beginnen bei 14 $ im Monat. Mehr im Readymag-Test.
Framer vs. Alternativen: CMS, Weiterleitungen und Shop im Einstieg
Die Grenzen im günstigsten Paket entscheiden oft über den Wechsel. Diese Übersicht zeigt, was Sie im Einstieg bekommen:
| Anbieter | Einstieg (jährlich) | CMS oder Blog | Weiterleitungen | Shop |
|---|---|---|---|---|
| Framer Basic | 10 $ | 2 Sammlungen | erst ab 30 $ | nein |
| Webflow Basic | 15 $ | erst ab 25 $ | ja | eigene Pakete |
| Wix Light | 16,66 € | Blog ja | ja | erst ab 29,75 € |
| Squarespace Basic | 12 € | Blog ja | ja | ja, 2 % Gebühr |
| WordPress.com Persönlich | 4 € | ja | per Plugin | ja, 8 % Gebühr |
| Tilda Personal | 10 $ | laut Paket | laut Paket | laut Paket |
Das Ergebnis: Für Blogs und viele Inhalte sind WordPress.com und Squarespace im Einstieg besser ausgestattet als Framer. Webflow bietet Weiterleitungen schon im Basic-Paket, das CMS aber erst ab 25 $. Wer bei Framer bleibt und Weiterleitungen braucht, rechnet mit 30 $ im Monat. Weitere Baukästen vergleicht der große Vergleich der Website-Baukästen.
Welche Framer Alternative passt zu Ihnen?
- Sie wollen ähnliche Freiheit mit besserem CMS: Webflow.
- Sie wollen einfacher und mit Apps arbeiten: Wix.
- Sie wollen einen Shop mit hochwertigem Design: Squarespace.
- Sie schreiben viel: WordPress.com.
- Sie brauchen nur einen One-Pager: Carrd oder Tilda.
- Sie bleiben bei Framer: Aktuelle Rabatte finden Sie im Framer-Gutschein.
So wechseln Sie von Framer ohne Ranking-Verlust
Framer-Layouts lassen sich nicht in andere Baukästen übertragen. Gehen Sie deshalb geordnet vor:
Fazit: Prüfen Sie die Grenzen des Einstiegspakets
- Framer Basic: 30 Seiten, 2 CMS-Sammlungen, keine Weiterleitungen; Gratis-Version nicht kommerziell.
- Mehr CMS: Webflow ab 25 $, WordPress.com ab 4 €.
- Einfacher: Wix und Squarespace mit eingebautem Shop.
- Nur eine Seite: Carrd ab 9 $ im Jahr.
- Rechnen Sie in Euro: Framer, Webflow, Tilda und Readymag rechnen in Dollar ab.
Häufig gestellte Fragen zu Framer Alternativen
Für ähnliche Gestaltungsfreiheit mit besserem CMS ist Webflow die beste Wahl. Wer einfacher arbeiten will, wählt Wix oder Squarespace, beide mit eingebautem Shop. Für Blogs und viele Inhalte eignet sich WordPress.com, für einfache One-Pager Carrd. Prüfen Sie zuerst, an welche Grenze Sie bei Framer gestoßen sind. Das entscheidet über die passende Wahl.
Laut Framer kostet Basic 10 Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung oder 15 Dollar monatlich, Pro 30 beziehungsweise 45 Dollar. Basic enthält eigene Domain, Hosting, 30 Seiten und zwei CMS-Sammlungen. Weiterleitungen und 150 Seiten gibt es ab Pro. Die Preise gelten pro Website. Die kostenlose Version läuft auf einer Framer-Adresse mit Framer-Hinweis. Rechnen Sie bei mehreren Websites entsprechend mehrfach.
Nein. Weiterleitungen gibt es laut Framer erst im Paket Pro für 30 Dollar im Monat. Wer eine bestehende Website mit vielen Adressen umzieht, braucht sie, um Rankings zu erhalten. Webflow, Wix und Squarespace bieten Weiterleitungen schon in den Einstiegspaketen, bei WordPress.com per Plugin. Planen Sie das vor dem Umzug ein.
Ja. Webflow, Wix, WordPress.com, Tilda, Carrd, Canva und Readymag bieten kostenlose Versionen an. Sie laufen auf einer Adresse des Anbieters und zeigen teils Werbung oder einen Hinweis. Für eine eigene Domain brauchen Sie überall ein bezahltes Paket. Squarespace bietet nur einen 14-tägigen Test. Zum Ausprobieren und für erste Entwürfe reichen die Gratis-Versionen völlig aus.
Einen eingebauten Shop bietet Framer nicht, für den Verkauf brauchen Sie externe Dienste. Squarespace verkauft schon im Paket Basic für 12 Euro, Wix ab Core für 29,75 Euro. WordPress.com ermöglicht Verkäufe ab Persönlich, behält dort aber 8 Prozent ein. Für einen kleinen Shop mit hochwertigem Design ist Squarespace oft die einfachste Lösung, ab Core sogar ohne Verkaufsgebühr.
Beim CMS und bei Weiterleitungen ja: Webflow ist für viele Einträge ausgelegt und bietet Weiterleitungen in jedem bezahlten Paket. Beim Einstieg nein: Basic kostet 15 Dollar ohne CMS, mit CMS 25 Dollar. Animationen und schnelles Gestalten gelingen in Framer meist einfacher. Testen Sie beide kostenlos mit derselben Seite, bevor Sie sich entscheiden.
Webflow bietet die feinste Kontrolle über Code, Seitentitel und Weiterleitungen. WordPress.com erlaubt SEO-Plugins wie Yoast in allen bezahlten Paketen. Framer selbst deckt die Grundlagen gut ab, Weiterleitungen fehlen aber im Paket Basic. Wix und Squarespace sind für Einsteiger solide. Entscheidend bleiben aber gute Inhalte, eine klare Struktur und schnelle Ladezeiten Ihrer Seite.
Die Gestaltung nicht – Framer-Layouts lassen sich nicht in andere Baukästen importieren. Texte und Bilder übertragen Sie von Hand. Für eine kleine Website sollten Sie einen bis zwei Arbeitstage einplanen. Richten Sie danach 301-Weiterleitungen für alle alten Adressen ein. So funktionieren alte Links und Lesezeichen Ihrer Besucher auch künftig weiter.
Für einfache One-Pager ja. Carrd kostet laut Anbieter 9, 19 oder 49 Dollar im Jahr und eignet sich für Profil-, Event- oder Produktseiten. Mehrseitige Websites, ein Blog oder ein Shop sind nicht vorgesehen. Für Design-Websites mit Animationen bleibt Framer die stärkere Wahl. Prüfen Sie Ihren tatsächlichen Bedarf deshalb vorab genau.
Ja. Ihre Domain liegt bei Ihrem Domain-Anbieter. Sie zeigen sie per DNS auf den neuen Baukasten oder ziehen sie per Auth-Code um. Für .de-Domains regelt die DENIC den Providerwechsel. Stellen Sie erst um, wenn die neue Seite vollständig fertig ist. Die Domain bleibt dabei Ihre, auch wenn Sie den Anbieter wechseln.
Wenn Sie jede alte Adresse per 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite umleiten, bleiben Rankings in der Regel erhalten. Kurzfristige Schwankungen sind normal. Prüfen Sie nach dem Umzug in der Google Search Console, ob Fehlerseiten auftauchen, und beheben Sie diese zügig. Behalten Sie die bisherigen Adressen wenn möglich bei, das spart Arbeit.
Wenn Sie designstarke Landingpages oder Portfolios mit Animationen bauen und mit 30 Seiten auskommen. Dann ist Framer mit 10 Dollar im Monat sehr günstig. Ein Wechsel lohnt vor allem, wenn Sie viele Inhalte, Weiterleitungen oder einen Shop brauchen. Rechnen Sie den Aufwand eines Neuaufbaus ehrlich gegen den möglichen Nutzen für Ihr Projekt.
