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Themen und Personen

Robbe

Robben sind Meeressäuger, die vor allem in den polaren Regionen der Erde vorkommen. Über 30 Varianten der Robben sind bekannt, sie gehören zu den Wirbeltieren.

Robbe picture alliance / newscom | BILL GREENBLATT

Robben sind Meeressäuger, die etwa 30 Unterarten umfassen. Robben leben in gemäßigten bis kalten Regionen der Erde und werden den Raubtieren der Meere zugeordnet. Kegelrobben gibt es zum Beispiel an der deutschen Nordseeküste, wo sie ein beliebtes Motiv für Fotos sind. Die wissenschaftliche Bezeichnung der Robben ist Pinnipedia, was sich aus den lateinischen Wörtern pinna (Flosse) und pes (Fuß) ableitet. Typisch für Robben, die zu den Wirbeltieren des Wassers gehören, sind ausgeprägte Flossen, das Leben im Wasser und an Land sowie eine Größe zwischen einem und sechs Metern. Heimisch sind Robben vor allem in polaren und subpolaren Regionen wie der Arktis und Antarktis, während sie in den wärmeren Gefilden des Äquators vergleichbar selten auftreten.

Arten von Robben - See-Elefant, Seehund und Walross

Die vor allem in kalten Regionen heimischen Meeressäuger haben im Lauf ihrer Evolution eine außerordentliche Diversität entwickelt. Zu den über 30 Arten zählen die weitverbreiteten Seehunde, größere Ohrenrobbenarten wie Seebären und Seelöwen, die Walrosse mit ihren prägnanten Stoßzähnen sowie die größten Robben der Welt: die See-Elefanten. Sie kommen vor allem an der Westküste Nordamerikas und in der Subantarktis vor. Robben gelten als evolutionäre Schwestergruppe der Bären, beide entstammen dem übergeordneten Taxon der Ursida. Zu einer Bedrohung für die Tierart gehört die Robbenjagd, die unter den Inuit bloß zum Eigenbedarf durchgeführt wird. Durch die industrielle Tötung führte sie jedoch spätestens seit dem 18. Jahrhundert zu hunderttausenden getöteten Robben. Infolgedessen erließ das Europäische Parlament 2009 ein Handelsverbot für Produkte, die aus Robben hergestellt werden.

Besonderheiten - Thermoregulation, Fettschicht und Ernährung von Robben

Zu den biologischen Besonderheiten der Robbe gehört neben einer bis zu zehn Zentimeter dicken Fettschicht die körpereigene Thermoregulation. So sorgt das kalte Blut der Flossen zusammen mit dem wärmeren Blut unter der Fettschicht sowie die spezielle Verbindung aus Venen und Arterien für eine natürliche Regulation der Wärme im Körper der Meeressäuger. Zur Gruppe der Raubtiere gehören die Robben, da sie vornehmlich Fisch fressen.