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Patientenverfügung

Patientenverfügung leicht erklärt: einfache Patientenverfügung vs. PatVerfü. Daten und leicht verständliche Fakten. Jetzt hier mehr erfahren!

Patientenverfügung

Mit einer niedergeschriebenen Patientenverfügung können zukünftige und aktuell in Behandlung befindliche Patienten und Patientinnen die einzuleitenden Maßnahmen bestimmen. Besonders hilfreich ist die Patientenverfügung für die behandelnden Ärzte und Anvertrauten, wenn die Patientin oder der Patient keine aktuelle Aussage treffen kann. Regulär steht in einer Patientenverfügung, welche Menschen bei einem schwerwiegend akut erkrankten Fall erreicht werden dürfen. In einer Patientenverfügung ist zusätzlich enthalten, welche Menschen der ärztlichen Schweigepflicht entbunden sind. Ebenso muss in jeder Patientenverfügung der Name und die Anschrift mit Geburtsdatum und Geburtsort des Verfassers aufgeschrieben sein. Damit eine Patientenverfügung Gültigkeit besitzt, muss der Patient seine oder die Patientin ihre Niederschrift unterzeichnet haben. Falls sie keine Unterschrift besitzt oder keine Patientenverfügung aufzufinden ist, müssen die Ärzte und die Vertreter oder Vertreterinnen sich untereinander einig werden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Falls es zu keiner Einigung kommt, muss das Betreuungsgericht entscheiden. Die Patientenverfügung gibt es für zwei verschiedene Bereiche. Die einfache Patientenverfügung reicht für den körperlichen medizinischen Bereich aus. Für den Bereich der Psychiatrie muss eine PatVerfü niedergeschrieben worden sein. Die PatVerfü ist eine Weiterführung der einfachen Patientenverfügung.

Die Patientenverfügung für den körperlichen medizinischen Bereich

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hat für den körperlichen medizinischen Bereich Textbausteine zur Formulierung herausgebracht. Diese können digital oder analog eingesehen werden. In den Textbausteinen geht es um die Maßnahmen vor dem Ableben, während des Ablebens und beim eingetroffenen Tod. Es ist wichtig, dass die Patientenverfügung von der unterschriebenen Person so konkret wie möglich zuvor niedergeschrieben wurde. Zu jeder ausführlich aufgeschriebenen Behandlungssituation muss der jeweilige Behandlungswunsch erkennbar sein. Der Behandlungswunsch muss dabei sehr detailliert mit den gewünschten und unerwünschten Maßnahmen verfasst sein.

Die PatVerfü

Die PatVerfü ist eine hilfreiche Patientenverfügung im psychiatrischen Bereich. In der PatVerfü stehen neben den Themen der einfachen Patientenverfügung auch Themen der Abwehr von psychiatrischen Diagnosen, striktes Untersagen von Behandlungen und die Abwehr eines Vormunds. Die PatVerfü zu erstellen, ist ein geschicktes Mittel, um sein selbstbestimmtes Leben zu behalten.

Gesetzliche Grundlage

Beide Patientenverfügungen haben den Paragraphen 1901a aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch als Basis. Dieser Paragraph wurde am 18. Juni 2009 vom Deutschen Bundestag beschlossen.