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Grippe

Grippe Alexander Raths - Fotolia

Eine Grippe oder Influenza wird neben Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen mitunter von hohem Fieber begleitet.

Der Hals schmerzt, die Glieder sind schwer, das Fieber steigt: Vermutlich hat Sie eine Grippe erwischt. Als echte Grippe bezeichnet man eine Erkrankung durch den Influenza-Virus. Anders als es sein Name vielleicht vermuten lässt, handelt es sich dagegen beim grippalen Infekt nicht um eine Infektion mit dem Influenza-Virus, sondern meist um eine einfache Erkältung.

Es gibt drei Typen von Grippeviren (A, B, C) - am gefährlichsten ist der Grippevirus Typ A, der auf der ganzen Welt verbreitet ist und sich ständig verändert. Zur Ansteckung muss nicht zwingend ein direkter Austausch von Körperflüssigkeiten infizierter und gesunder Menschen stattfinden. Oft genügen bereits das Berühren der infizierten Oberfläche und ein anschließendes Berühren der Schleimhäute, um das Influenzavirus zu übertragen. Nach der Inkubationszeit können wenige Stunden oder Tage vergehen, bis der Patient die ersten Grippe-Symptome zeigt. Ansteckend sind Grippe-Patienten ein bis vier Tage lang - dies ist die sogenannte Latenzzeit.

Die typischen Symptome einer Grippe sind neben hohem Fieber und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl in der Regel Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit und ein abrupter Beginn der Krankheit. Eine Grippe hat weitaus extremere Auswirkungen als eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt: Bei dieser handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sich mit Symptomen wie Schnupfen, leicht erhöhter Temperatur sowie Husten und Halskratzen äußert und meist nach sieben Tagen ausgestanden ist. Bei einer echten Grippe sind die Symptome deutlich stärker ausgeprägt. Zusätzlich treten bei einer echten Grippe eine enorme Abgeschlagenheit, Schwindelgefühl, starke Schmerzen sowie hohes Fieber auf. Die Symptome einer Grippe dauern außerdem rund sieben Tage länger an als die einer Erkältung.

Um sich vor einer Grippe-Ansteckung zu schützen, gibt es mittlerweile wirksame Impfstoffe gegen die aktuellen Virustypen einer Grippewelle. Einen vollständigen Schutz gegen Grippe kann eine Impfung aufgrund der sich stets verändernden Grippeviren aber leider nicht bieten. Es ist daher sinnvoll, sich bei einer grassierenden Grippewelle regelmäßig gründlich die Hände zu waschen und auf den einen oder anderen Handschlag zu verzichten.

Doch was können Sie tun, wenn es Sie dann doch erwischt? Müssen Sie bei einer Grippe direkt zum Arzt oder reicht einfache Bettruhe aus? Welche Therapiemaßnahmen gibt es? Können Hausmittel die Grippesymptome lindern und wann ist vielleicht doch eine zusätzliche Behandlung mit Antibiotika notwendig? Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Grippe finden Sie hier bei RTL.de.

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