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Ferrari (Formel 1)

Ferrari ist in der Formel 1 seit der Gründung 1950 ununterbrochen als Team vertreten und brach mit Weltmeistern wie Michael Schumacher zahlreiche Rekorde.

Die 1929 gegründete Scuderia Ferrari blieb in der Formel 1 das einzige Team, das seit der WM-Premiere 1950 immer teilnahm. Enzo Ferrari war Rennstall-Gründer und Namensgeber des Werksteams. Journalisten bezeichneten Ferrari-Fans in der Formel 1 häufig als Tifosi. Der hohe Stellenwert des Rennstalls in Italien kam zum Ausdruck, als die Bevölkerung landesweit Weltmeister wie Michael Schumacher durch Autokorsos feierte oder am Teamsitz in Maranello die Kirchenglocken läuten ließ.

Beginn der Geschichte von Ferrari in der Formel 1

Alberto Ascari schaffte mit der Scuderia Ferrari in der Fahrer-Weltmeisterschaft der Formel 1 von 1952 die Titelpremiere und verteidigte den WM-Titel im nächsten Jahr. Darauf folgten die Ferrari-Weltmeister Juan Manuel Fangio 1956 und Mike Hawthorn 1958. 1961 sicherte sich Ferrari mit Phil Hill und 1964 mit John Surtees in der Formel 1 erstmals beide Weltmeistertitel in der Fahrer- und Konstrukteurswertung. Niki Lauda bescherte dem Rennstall von 1975 bis 1977 zwei Fahrer-Weltmeisterschaften und drei Konstrukteurs-Gesamtsiege.

Durststrecke und Erfolgsserie der Ära Schumacher bei Ferrari in der Formel 1

Nach dem Triumph in allen WM-Wertungen mit Jody Scheckter in der Saison 1979 begann für Ferrari in der Formel 1 eine Durststrecke. Während der folgenden 20 Jahre durfte die Scuderia ausschließlich die Konstrukteurstitel 1982 und 1983 feiern. 1999 sicherte Michael Schumacher trotz eines zwischenzeitlichen Beinbruchs Ferraris nächsten Erfolg in der Teamwertung. Daraufhin prägte der Deutsche als Rekord-Weltmeister von 2000 bis 2004 die erfolgreichste Ära der Ferrari-Geschichte, indem er fünfmal hintereinander beide WM-Titel gewann.

Wie oft war Ferrari in der Formel 1 Weltmeister?

Mit Kimi Räikkönen lag Ferrari in der Formel 1 zum Saisonende 2007 in jeder WM-Wertung und 2008 in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft vorn. Insgesamt baute die Scuderia damit ihre Rekordmarken auf 15 Fahrer-Gesamtsiege und 16 Konstrukteurs-Titel aus. Durch 238 gewonnene Rennen hielt Ferrari nach 2019 einen weiteren Rekord. Die internen Statistiken dominierte Michael Schumacher mit 72 Ferrari-Rennsiegen, 44 zusätzlichen Podiumsplatzierungen und 57 Pole-Positions in 180 Wettläufen für das Werksteam.