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3D-Drucker

Mittels eines 3D-Druckers können dreidimensionale Werkstücke aus Stoffen wie Kunststoff, Kunstharz oder Metall schichtweise gedruckt werden.

3D-Drucker picture alliance / dpa

Bei einem 3D-Drucker handelt es sich um ein Gerät, mit dem man dreidimensionale Objekte herstellen kann. Bereits in den 1980er-Jahren arbeitete die Industrie mit Vorläufern von 3D-Druckern. Mithilfe sogenannter CAD-Programme ('Computer-aided design‘) wurden dreidimensionale Prototypen erstellt. Als Erfinder des 3D-Druckers gilt Charles W. Hull, der 1986 diesen in den USA zum Patent anmeldete.

In den Anfängen des 3D-Drucks verwendete man eine Technik, bei der das Produkt aus einer Urform hergestellt wurde. Dies bedeutet, dass von einer Rohform entsprechend Material abgetragen wird, bis die gewünschte Form entsteht.

Moderne 3D-Drucker arbeiten jedoch additiv: Das bedeutet, dass sie beim Drucken Schichten von Kunststoffpulver übereinanderlegen und verschmelzen. Diese Technik hat den großen Vorteil, dass jegliche denkbare Form hergestellt werden kann und das Material sparsam einsetzbar ist. Zudem kann der gewünschte Gegenstand vollständig an Ort und Stelle produziert werden, ohne dass aufeinanderfolgende Bearbeitungsschritte nötig sind. Das zu produzierende Objekt kann nicht nur aus Kunststoff, sondern auch aus Metall, Keramik oder Kunstharz hergestellt werden.

Die 3D-Technologie kommt besonders dann zum Tragen, wenn geringe Stückzahlen benötigt werden. Werden diese Produkte dann auch noch unregelmäßig nachgefragt, wie beispielsweise selten zu ersetzende Ersatzteile großer Maschinen, bietet sich die Herstellung mittels eines 3D-Druckers an. Verschiedene Anwendungsgebiete kommen für einen 3D-Drucker infrage: In der Medizin- und Zahntechnik wird er sogar für Serienanfertigungen genutzt.

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