Eine Frage genügt und FBI-Chef Patel schaltet auf Angriff.
„Können Sie ausschließen, in ihrer Dienstzeit betrunken gewesen zu sein oder gefehlt zu haben?"
„Ich kann ausschließen, jemals auf die Fake-News-Mafia gehört zu haben."
Es zeigt, wie sehr Trumps höchster Polizeibeamter unter Druck steht, seit ihn ein Enthüllungsartikel im Magazin The Atlantic als „Gefahr für die Nationale Sicherheit" dargestellt hat. Patel sei nach durchzechten Nächten immer wieder morgens nicht arbeitsfähig gewesen, heißt es darin. Patel hat Verleumdungsklage eingereicht – dabei bewies er seine Trinkfestigkeit zuletzt im Februar mit dem Exen einer Bierflasche in der Kabine der US-Eishockeymannschaft.
„Ich arbeite, ich bin der Erste im Büro und der Letzte, der geht. Wie jeder normale Amerikaner liebe ich mein Land, liebe Eishockey, feiere meine Freunde, wenn sie Gold gewinnen und mich einladen. Ich war nie im Dienst betrunken und deshalb klage ich auf 250 Millionen Dollar wegen Verleumdung. Wer von euch mitmachen will, nur zu. Wir sehen uns vor Gericht."
Laut The Atlantic wähnte sich Patel am 10. April sogar schon entlassen, als er sich nicht an seinem Computer anmelden konnte. Letzteres steht in Patels eigener Klageschrift – doch dieser widerspricht er dann, als Nachfragen kommen.
„Haben Sie irgendjemandem gesagt, dass sie dachten, Sie wären gefeuert?"
„Mein Problem mit Ihnen ist – unterbrechen Sie mich nicht..."
„Was haben Sie gedacht, als Sie sich nicht anmelden konnten?"
„Mein Problem mit ihrem frei erfundenen Bericht ist, dass er gelogen ist. Niemand hat das je gesagt. Es ist nie passiert. Und ich arbeite unter dieser Regierung, solange der Präsident und der Justizminister das wollen."
„Ganz einfache Frage: Haben Sie jemandem erzählt, dass Sie dachten, Sie wären gefeuert?"
„Die einfache Antwort ist, dass Sie Lügen."
„Ich habe eine direkte Frage gestellt."
„Ich habe die Frage beantwortet, es ist einfach so: Ich war nie vom System ausgesperrt."
„Ihre Klage sagt das Gegenteil."
„Wer auch immer das sagt, lügt."
Justizminister Todd Blanche entzieht dem Reporter schließlich das Wort – Patel hat an diesem Punkt nichts mehr zu sagen.
Verwendete Quelle: X/WilliamTurton