Feuerwehrleute kontrollieren weggespülte Autos in Granullés einen Anwohner bringen die Retter vor den Wassermassen in Sicherheit. Starkregen hatte, Flüsse anschwellen und Bäume umstürzen lassen. Die spanischen Behörden hatten die Menschen in der nordöstlichen Region Katalonien seit Samstagabend dazu aufgerufen, ihre Häuser bis Sonntagmittag nicht mehr zu verlassen. Die Feuerwehr registrierte mehr als 1500 Notrufe. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Auch in der Region Kastilien La Mancha in Zentralspanien war eine Seniorin gestorben. Hier waren die Unwetter am Vortag durchgezogen.
„Es fing gegen 5:00 nachmittags an zu regnen und wurde immer schlimmer. Es regnete zwei oder drei Stunden lang. Ich ging runter und sah, das Wasser reinkam und bin abgehauen."
„Bis ich verstanden habe, was passiert, war es wie in einem Horrorfilm. Die Straßen auf beiden Seiten meines Hauses waren zu Flüssen geworden. Autos standen bis zu den Scheiben im Wasser."
„Wir haben alles verloren. Alles heißt alles. Matratzen, Möbel, Geräte, Türen über anderthalb Meter Wasser kamen mit enormer Kraft ins Haus. Alles, alles, alles ist weg." Experten machen den fortschreitenden Klimawandel für die immer häufigeren Extremwetterereignisse verantwortlich.
Quelle: ENEX, APTN, Reuters