Auch die Familie des infizierten US-Arztes wird in die Charité gebracht und dort in einer Sonderisolierstation behandelt.
Wir schalten jetzt zu unserer Reporterin vor Ort: „Wann kommt denn die Familie an? Und weiß man irgendetwas darüber, ob die Mitglieder auch infiziert sind?"
„Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Infektion bei den Angehörigen, sie sind zudem symptomfrei. Dennoch hat die US-Regierung ein weiteres Hilfegesuch gestellt und darum gebeten, auch die Familienmitglieder in Deutschland in der Charité behandeln zu lassen.
Der Transport soll noch in der Nacht erfolgen. Auch für die Angehörigen gelten dabei dieselben strengen Sicherheitsvorkehrungen wie für den infizierten US-Arzt. Sie werden in einem speziell ausgestatteten Krankenwagen transportiert und anschließend in einer Sonderisolierstation der Charité untergebracht.
Dort werden sie isoliert behandelt und dürfen sich nicht frei bewegen. Das dient zum einen dazu, im Falle eines Krankheitsausbruchs schnell medizinisch reagieren zu können – was bei Ebola entscheidend ist. Zum anderen soll so das Risiko einer weiteren Ausbreitung in der Bevölkerung minimiert werden.“
Verwendete Quellen: RTL