Etwa 30 Minuten dau-ert der Einsatz der Experten an dem Ka-daver an der Küste von Anholt heute, danach halten sie sich vorerst bedeckt - am Strand kein Kommentar. Doch dann die Nachricht der dänischen Umweltbehörde.
"Die haben das zweifelsfrei nachgewiesen, dass es es Timmy war oder man muss vielleicht von Tina reden, denn es könn-te auch ein Weibchen sein, es wurde ein Tracker gefunden, das macht es dann auch so eindeutig.
Das Ortungsgerät be-findet sich nun im Besitz der dänischen Regierung.Trauer bei Tierfans.
Schon seit März beschäftigt Timmys Schicksal quasi ganz Deutschland, gleich zwei Mal strandet er auf Sandbänken in der Ostseee, Schau-lustige pilgern zu ihm - Retter versu-chen, ihn frei zu baggern.
Eine Diskussion ent-brennt darüber, was ist Tierschutz, den Wal zu retten oder ihn in Ruhe zu lassen?
Schließlich packt eine Privat-initiative an, befördert den Wal in einer aufwändigen Rettungsaktion Richtung Heimatgewässer Nordsee mit einem Lastkahn - am 2. Mai schwimmt Timmy in Freiheit, mit einem Tracker ausgestattet - doch schon kurze Zeit später sendet dieser nicht mehr - dies sorgt für Bestürzung und erneuten Diskussionsstoff.
Vor wenigen Tagen dann wird ein toter Wal in der Nähe der Stelle gefunden, an der Timmy ausgesetzt wurde - nun steht fest, er lebt nicht mehr.
Was planen die Behörden nun mit Timmy?
Er wird liegen gelassen und dient als Nahrung für andere Tiere und Menschen sollen sich von dem Tier fernhalten.
Denn Gase, die sich in seinem Körper bilden, könnten dazu führen, dass das Tier platzt - es ist ein trauriges Ende einer großen Rettungsaktion - viele haben mitgefiebert, nun hat doch der Lauf der Natur gesiegt.