Tagelang haben Einsatzkräfte nach ihm gesucht, und plötzlich sitzt er da, zwischen den Bäumen eines rumänischen Waldes, mitten in den Karpaten, wo auch Tausende Bären leben.
Die Retter entdecken den 5-jährigen Jungen aus einem Helikopter.
„Es war ein bewegender Moment. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erleben würde. Wir sahen ihn auf einer Lichtung sitzen. Ich gab ihm ein Zeichen. Er soll dort bleiben, sich nicht bewegen. Er winkte uns zu und wir landeten in der Nähe."
Zwei Tage zuvor war der kleine Junge in dem zwei Kilometer entfernten Dorf Bschutiosch im Kreis Sibiu verschwunden. Zwei Nächte verbrachte er hier allein im Wald, bei Temperaturen von bis zu sechs Grad und Regen. Inzwischen haben Ärzte bestätigt, er sei zwar erschöpft, aber unverletzt. Ein Wunder nach so vielen Stunden.
„Man kann sich nur vorstellen, wie schwer es war."
Auch der Vater des Jungen bedankt sich bei den Einsatzkräften. Er hatte seinen Sohn bei Zaunarbeiten nur kurz aus den Augen gelassen.
„Was ihr geleistet habt, ist einfach unglaublich. Ich möchte euch allen von ganzem Herzen danken. Ich liebe euch alle. Dank euch ist mein Kind wieder bei mir."
Das erste, was sein Sohn ihm gesagt hat, ist, dass er Mama und Papa lieb hat.
Verwendete Quellen: ENEX, Tiktok/ romania.europa.x