Am Donnerstagvormittag noch liegt der tote Buckelwal am Strand der dänischen Insel Anholt. Doch hier kann er nicht bleiben. Wohl auch, weil sich der Kadaver durch Gase in den vergangenen Tagen gefährlich aufbläht, wollen ihn dänische Behörden von dort in einen Festlandhafen schleppen. Dort soll eine Autopsie folgen. Wissenschaftler wollen außerdem Proben entnehmen.
Der Transport dürfte also auch als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen sein. Denn so sieht es aus, wenn ein Wal explodiert. Hier 2013 bei einer Untersuchung auf den Färöer Inseln.
„Im Verwesungsprozess entstehen Fäulnisgase. Die sammeln sich dann in der Bauchhöhle. Also nicht nur in den Organen alleine. Und die blähen richtig fett auf, wenn sie nicht irgendwo entweichen können. Das kann auf natürlichem Weg passieren, dass es sozusagen nach und nach wie so ein schlapper Luftballon immer schlaffer wird. Passiert aber nicht immer. Manchmal wird der Druck so hoch, dass das Tier explodiert."
Am Freitag könnte die Obduktion dann erfolgen. Die Saga um den Wal nimmt also noch immer kein endgültiges Ende.