„Ich bin auf 180 und eigentlich mache ich sowas nicht öffentlich, aber nicht bei diesem Thema."
Cheyenne Ochsenknecht macht ihrem Ärger Luft. Die Tochter von Natascha und Uwe Ochsenknecht wird seit Jahren auf Instagram mit sogenannten Dickpics belästigt. Immer wieder bekommt sie ungefragt Penisbilder. Vor einiger Zeit entscheidet die 25-Jährige, das Profil eines Absenders öffentlich zu machen.
„Und zwar habe ich ja vor ein paar Wochen ein Dickpic gepostet, mit Name, mit Instagram, Bild mit Profilbild, Instagram-Namen. Also wirklich allem drum und dran. Also ich habe mir zur Aufgabe genommen, dass ich einfach es immer posten werde, weil ich will, dass jeder weiß, dass so ein Mensch so etwas tut."
Doch statt Unterstützung kommt der Dämpfer. Instagram informiert Cheyenne, dass die Bilder wegen eines Verstoßes gegen die Richtlinien gelöscht werden. Damit nicht genug. sie kann auch keine Storys mehr posten.
„Also der Mann, der mir Penisbilder schickt, wird nicht gesperrt. Aber ich."
Experten raten davon ab, Profile von Tätern zu veröffentlichen oder die Bilder noch einmal zu verbreiten. Denn das kann auch juristische Folgen für die Opfer haben.
„Also am besten, wenn man ein Penisbild zugeschickt bekommt, dokumentiert man es. Screenshot, Link zu dem Profil, was uns das geschickt hat, oder zur Telefonnummer, von der das gekommen ist. Und dann anzeigen."
Solche Fotos ungefragt zu verschicken, ist sexuelle Belästigung, also eine Straftat. Täter müssen mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe rechnen. Auch Cheyenne Ochsenknecht hat bei der Polizei in Berlin Anzeige erstattet und hofft, dass sie endlich in Ruhe gelassen wird.
Verwendete Quelle: Instagram/cheyennesavannah