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So motivieren Sie Ihr Baby, krabbeln und laufen zu lernen

Sollte ein Kleinkind mit einem Jahr laufen können?
Sollte ein Kleinkind mit einem Jahr laufen können? Mythos oder Muss? 00:00:55
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Video: Sollte ein Kleinkind mit einem Jahr laufen können?

Sie machen sich Sorgen, dass Ihr Baby zu spät krabbeln oder laufen lernt? Tatsächlich gibt es dann ein paar Dinge, die Sie selbst als Eltern tun können, um Ihr Kind dazu zu motivieren, die ersten vorsichtigen Dreh-, Krabbel- oder Laufversuchen zu starten. Wie das geht, erklären wir Ihnen.

Keine Angst, Babys entwickeln sich grundsätzlich unterschiedlich schnell. Wo meist die Mädels schon früh anfangen ihre ersten Wörter zu brabbeln, starten viele Jungs ihre ersten Gehversuche – sind dafür aber noch nicht so gesprächig.

Was gibt es als Belohnung?

Früh lernen wir: Nichts im Leben gibt’s umsonst. Wieso also sollte das nicht auch für Eltern gelten, wenn es um die ersten Schritte oder Krabbelversuche ihres Kindes geht? Bieten Sie Ihrem Kind deshalb eine Belohnung für seine Anstrengungen an. Überlegen Sie dazu: Was mag Ihr Schatz besonders gerne? Den kuscheligen Teddybär ‚Fridolin‘? Oder doch lieber Möhrchen, an denen man so schön rumknabbern kann?

Die erste Drehung

Hat sich Ihr Baby bisher noch nicht selbstständig auf den Bauch gedreht, könnte dieser Trick helfen. Liegt Ihr Baby auf dem Rücken, dann positionieren Sie sein Lieblingsspielzeug neben seinen Kopf. Ihr Ziel ist es, dass sich der kleine Kopf zum Spielzeug dreht, sich anschließend der Oberkörper in dieselbe Richtung kehrt und das Kleine zu guter Letzt ein Beinchen rüberzieht, sodass es dann auf dem Bauch liegt.

Die ersten Krabbeleinheiten

Hier kommt ebenfalls die Motivationshilfe zum Einsatz. Achten Sie darauf, dass Sie mit der Belohnung nicht zu weit weg von Ihrem Kind stehen, sondern der Teddy oder die Möhrchen nur ein paar Mini-Krabbler von ihm entfernt liegen. Wir kennen es doch von uns selbst, dass die Hemmschwelle bei einer Aufgabe, die für einen selbst lösbar erscheint, geringer ist, als wenn man von vornherein weiß: ‚Das schaff ich nie!‘

Ein kleiner Schritt für das Baby …

… aber gefühlt ein groooßer Schritt für die Eltern, wenn der Schatz seine ersten Laufversuche startet. Viele Eltern lassen dabei ihr Kind von Mama zu Papa und umgekehrt laufen. Die Idee ist gut, aber achten Sie auch hier darauf, dass Sie nicht an beiden Enden des Wohnzimmers stehen. Zwei, drei kleine Schritte, um zu Papa zu kommen, sind für Ihr Baby schon Herausforderung genug. Wenn es die schafft, wird es auch bald weitere Wege austesten.

Machen Sie sich aber keine Sorgen, wenn sich Ihr Baby mit seinen ersten gezielten Bewegungen etwas Zeit lässt. Wenn es sich dazu bereit fühlt, werden Sie es merken und sich über die ersten Erfolge freuen.

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