Wiedergeburt in Iowa?

Hund überlebte die Todesspritze – jetzt hat Rudolph ein neues Zuhause

24. Januar 2019 - 9:35 Uhr

Rudolph wollte noch nicht sterben

Der keine Mischlingsrüde Rudolph hatte gerade erst ein neues Zuhause gefunden, doch seine Besitzer brachten ihn nach kurzer Zeit wieder ins Tierheim. Da angekommen, schlug schon seine letzte Stunde, weil das Tierheim wegen Überfüllung Tiere einschläfern musste. Doch der kleine Kämpfer wollte leben.

Wegen Überfüllung werden Hunde in den USA eingeschläfert

Der Mischlingsrüde Rudolph aus Iowa, USA ist eine wahre Kämpfernatur. Als seine Familie ihn in das Tierheim "Kings Harvest Pet Rescue" brachte und er kurze Zeit später wegen Überfüllung eingeschläfert werden sollte, ahnte noch keiner, dass bald die ganze Welt über den kleinen schwarzen Hund mit den großen brauen Knopfaugen sprechen würde. Obwohl das Tierheim damit wirbt, keine Hunde einzuschläfern, ist es in den USA leider immer noch üblich, dass manche Tiere wegen Platzmangels trotzdem eingeschläfert werden. Doch Rudolph gehörte nicht zu den Hunden, die kampflos aufgeben.

Rudolph hat ein neues Herrchen gefunden

Als der zuständige Tierarzt ihm die Todesspritze verabreichte, wachte der Hund nur wenige Minuten später wieder auf. Die Todesspritze hatte nicht gewirkt. Nach dieser unglaublichen Überraschung weigerte sich der Tierarzt, den Hund nochmal einzuschläfern. Das Tierheim veröffentlichte die unfassbare Geschichte des kleinen Mischlingsrüden auf Facebook, in der Hoffnung, nun doch eine passende Familie für Rudolph zu finden:

"Wir haben ihn in unser Tierheim gebracht und hoffen, dass jemand ihn adoptiert und ihm eine zweite Chance gibt". Die Geschichte des kleinen Hundes rührte die Menschen zutiefst. Der Post wurde mehr als 2.000 Mal geteilt und hundertfach kommentiert. Und es hat funktioniert: Rudolph hat ein neues Zuhause gefunden - und kann nun endlich in ein unbeschwertes Hunde-Leben starten.