Heißluftballon schleudert Auto durch die Luft – Mann stirbt

Experte: Ballon-Drama in Beelitz hätte nicht passieren dürfen

Experte: "So ein Unfall ist sehr selten" Nach Todesfall bei Ballonstart in Beelitz
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Nach Todesfall bei Ballonstart in Beelitz
Experte: "So ein Unfall ist sehr selten"

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Nach dem tragischen Ballon-Unfall im brandenburgischen Beelitz ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Der Heißluftballon war auf dem Ballonlandeplatz vor dem Start außer Kontrolle geraten und hatte ein Auto mit Anhänger mitgerissen. Dabei wurde ein 69-Jähriger getroffen und tödlich verletzt. Laut dem Ballon-Experten Kevin Scheinpflug hätte es zu dem Unglück nicht kommen dürfen. Mehr dazu – in unserem Video.

Experte meint: Solche Ballonunfälle sind selten

„So ein Unfall, wie er jetzt passiert ist, ist sehr selten“, sagt Scheinpflug. „Da müssen wirklich sehr, sehr starke Kräfte wirken, dass sowas passieren kann.“ Ein Vorfall wie in Beelitz sei ihm auch noch nicht zu Ohren gekommen.

Seiner Ansicht nach müsse trotz der erschreckenden Bilder niemand Angst vor einer Ballonfahrt haben. „Grundsätzlich kann, wenn man sicherheitstechnisch alles beachtet, nichts passieren“, sagt er deutlich.

Video: Heißluftballon schleudert Auto durch die Luft – Mann stirbt

Heißluftballon schleudert Auto durch die Luft – Mann stirbt Tragödie bei Ballonstart
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Tragödie bei Ballonstart
Heißluftballon schleudert Auto durch die Luft – Mann stirbt

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Befestigung von Ballons an Fahrzeugen gilt als sicher und ist üblich

Das Opfer wurde bei dem Startversuch von einem Auto, an dem der Ballon befestigt war, getroffen. Vermutlich hätte der 69-Jährige dort niemals stehen dürfen. Es gebe einen sogenannten „Gefahrenbereich“ zwischen Korb und Fahrzeug, in dem sich niemand aufhalten dürfe, erklärt der Experte.

Die Befestigung eines Ballons an einem stehenden Fahrzeug gilt Fachleuten zufolge als sehr sicheres Verfahren und ist absolut üblich.