Vettel wittert Verschwörung: FIA hat mein Rennen zerstört
25.06.12

Foto: xpb.cc
So sauer hat man Sebastian Vettel noch nie erlebt. Selbst eine halbe Stunden nachdem eine defekte Lichtmaschine den Weltmeister auf seiner Fahrt zum fast sicheren 2. Saison-Sieg gestoppt hatte, war der 24-Jährige noch angefressen.
Vettels Ärger richtete sich jedoch nicht gegen sein Red-Bull-Team, sondern gegen FIA-Rennleiter Charlie Whiting. "Wir haben das Rennen kontrolliert. Dann kam das Safety-Car, was man sich hätte sparen können", kritisierte der Weltmeister die Entscheidung von Whiting, nach einem Crash zwischen Toro-Rosso Vergne und Heikki Kovalainen in Runde 29 das Safety-Car auf die Strecke zu schicken.
Zu diesem Zeitpunkt hat Vettel bereits einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf seinen ersten Verfolger, Lotus-Pilot Romain Grosjean herausgefahren. "Oder einen extra Boxenstopp", wie Red-Bull-Berater Helmut Marko nach dem Rennen bemerkt. Durch das Safety-Car ist das schöne Polster dahin. Zwar verteidigt Vettel beim fliegenden Re-Start in Runde 34 souverän seine Führung – doch weniger später rollt er mit seinem Red Bull am Streckenrand aus.
Vettels Ärger richtete sich jedoch nicht gegen sein Red-Bull-Team, sondern gegen FIA-Rennleiter Charlie Whiting. "Wir haben das Rennen kontrolliert. Dann kam das Safety-Car, was man sich hätte sparen können", kritisierte der Weltmeister die Entscheidung von Whiting, nach einem Crash zwischen Toro-Rosso Vergne und Heikki Kovalainen in Runde 29 das Safety-Car auf die Strecke zu schicken.
Zu diesem Zeitpunkt hat Vettel bereits einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf seinen ersten Verfolger, Lotus-Pilot Romain Grosjean herausgefahren. "Oder einen extra Boxenstopp", wie Red-Bull-Berater Helmut Marko nach dem Rennen bemerkt. Durch das Safety-Car ist das schöne Polster dahin. Zwar verteidigt Vettel beim fliegenden Re-Start in Runde 34 souverän seine Führung – doch weniger später rollt er mit seinem Red Bull am Streckenrand aus.
Droht Vettel jetzt eine Strafe?
Sieg und WM-Führung sind futsch - Vettel frustriert. "Das Safety-Car hat uns in gewisser Weise das Genick gebrochen", schimpfte der Titelverteidiger. "Es waren vorher schon Teile auf der Strecke. Ich denke, der Grund ist klar, warum das Safety-Car kam." Der implizite Vorwurf von Vettel: Die Rennleitung habe das Safety-Car nur auf die Strecke geschickt, um ihn einzubremsen und das Rennen wieder spannend zu machen.Eine ungeheuerliche Anschuldigung, die Teamberater Marko etwas später noch einmal wiederholte. "Vettel war zu weit vorne und man wollte das Feld wieder zusammenbringen. So, wie man das ja im amerikanischen Rennsport sehr oft macht", sagte der Österreicher. Kaum zu glauben, dass sich Whiting und der Internationale Automobilverband FIA solche Unterstellungen kommentarlos gefallen lassen werden.
Eine Strafe gegen Vettel und Red Bull kann nicht ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Fall könnte Vettel wegen „unsportlichen Verhaltens“ beim nächsten Grand Prix in Silverstone gesperrt, oder zumindest in der Startaufstellung strafversetzt werden.













