Tag 2: Vettel knapp geschlagen, Schumi extrem fleißig
02.05.12
Michael Schumacher legte den Schwerpunkt auf die Entwicklung des AutosFoto: xpb.cc
Weltmeister Sebastian Vettel hat am 2. Tag der Testfahrten in Mugello die Bestzeit nur knapp verpasst. Der Red-Bull-Pilot war bei seiner Premiere auf der italienischen Rennstrecke als Dritter nur 0,222 Sekunden langsamer als die zeitgleichen Romain Grosjean im Lotus und Kamui Kobayashi im Sauber (beide 1:21,603 Minuten). Den 4. Platz belegte Vettels Teamkollege Mark Webber, von dem Vettel am Nachmittag das Auto übernommen hatte.
Die meisten Runden drehte Rekordchampion Michael Schumacher. Der 43-Jährige absolvierte im Mercedes 144 Umläufe und brachte es damit auf 755 Kilometer - mehr als zwei Grand-Prix-Distanzen. Er musste sich daher mit Rang acht begnügen, aber Schumi war nicht auf Bestzeitenjagd. Der Silberpfeil-Star konzentrierte sich auf Renn-Simulationen und die Weiterentwicklung des Autos. "Wir haben das Programm abgespult, das wir vorhatten. Das ist positiv. Wir haben uns auf die Entwicklung konzentriert, die wir betreiben wollten. Bis jetzt läuft alles nach Plan", freute sich Schumacher.
Die meisten Runden drehte Rekordchampion Michael Schumacher. Der 43-Jährige absolvierte im Mercedes 144 Umläufe und brachte es damit auf 755 Kilometer - mehr als zwei Grand-Prix-Distanzen. Er musste sich daher mit Rang acht begnügen, aber Schumi war nicht auf Bestzeitenjagd. Der Silberpfeil-Star konzentrierte sich auf Renn-Simulationen und die Weiterentwicklung des Autos. "Wir haben das Programm abgespult, das wir vorhatten. Das ist positiv. Wir haben uns auf die Entwicklung konzentriert, die wir betreiben wollten. Bis jetzt läuft alles nach Plan", freute sich Schumacher.
Kobayashi in letzter Minute auf Platz 1
Der französische Lotus-Pilot Grosjean sollte am 2. Testtag eigentlich gar nicht zum Einsatz kommen. Sein Team entschied aber kurzfristig, dem Finnen Kimi Räikkönen eine Pause zu gewähren und Grosjean sowohl am zweiten Tag wie auch zum Abschluss am Donnerstag auf die Strecke zu schicken. Für seine schnellste Runde auf dem 5,245 Kilometer langen Kurs benötigte er 1:21,603 Minuten. Erst in der letzten Minute des Testtages egalisierte der Japaner Kobayashi diese Zeit. Die Bestzeit ist umso erstaunlicher, da Kobayashi sich zuvor einen Ausritt ins Kiesbett erlaubt hatte und lange zuschauen musste.Marussia-Pilot Timo Glock war als Zwölfter 2,8 Sekunden langsamer. Allerdings konnte der 30-Jährige wegen Problemen mit der Lenkung nur ein reduziertes Programm absolvieren. Zum ersten Mal seit vier Jahren sind in der Formel 1 wieder Tests während der Saison erlaubt. Elf der zwölf Rennställe sind in Mugello dabei. Nur HRT verzichtete.












