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Tag 2: Schumi schnell - Kimi im Kies

08.02.12
Michael Schumacher, Mercedes, Jerez, Formel 1Michael Schumacher war im Vorjahres-Mercedes schnell unterwegs
Foto: xpb.cc

Michael Schumacher hat die Konkurrenz am zweiten Tag der Testfahrten in Jerez abgehängt. Auf dem 4,42 Kilometer langen Circuito de Jerez fuhr der Rekordweltmeister die Tagesbestzeit - allerdings im Vorjahres-Mercedes. Schumacher unterbot in 1:18,561 Minuten auch die Topmarke von Kimi Räikkönen vom Vortag um mehr als eine Sekunde. Zudem war der 43-Jährige sehr fleißig. Er drehte 132 Runden. Nur Heikki Kovalainen im Caterham schaffte mehr (139).

Die zweitschnellste Runde drehte Mark Webber im neuen Red Bull RB8. Der Australier hatte am zweiten von insgesamt vier Testtagen in Andalusien einen Rückstand von 0,623 Sekunden auf Schumacher, war aber um fast 6 Zehntel schneller als Räikkönen am 1. Testtag. Dahinter reihte sich Webbers Landsmann Daniel Ricciardo im neuen Wagen des Red-Bull-Nachwuchsteams Toro Rosso ein.

Kimi Räikkönen, Lotus, Jerez, Formel 1Kimi Räikkönen bringt so schnell nichts aus der Ruhe
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Der 'Iceman' macht ganz cool ein Nickerchen

Auf Position 4 landete Force-India-Testfahrer Jules Bianchi (1:20,221), der sich damit eine Position vor Räikkönen platzierte. Der Formel-1-Rückkehrer
wurde diesmal Fünfter. Der Lotus-Pilot drehte 'nur' 112 Runden, weil ihn am Vormittag ein Ausritt ins Kiesbett zu einer Pause zwang. Er hatte dabei den Unterboden seines Lotus beschädigt und nutzte die Reparturpause auf seine Art: Er machte ein Nickerchen.

Der Brasilianer Felipe Massa wurde im Ferrari Siebter. Auf Platz 8 von zwölf Fahrern landete der britische Ex-Weltmeister Jenson Button im McLaren mit mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Schumacher. Dennoch war Button zufrieden: "Es gibt keine kniffligen Bereiche am Auto, das ist schön. Ich bin glücklich. Ich sitze viel tiefer als im vergangenen Jahr. Ich liebe diese Position", sagte der Brite.

Schumacher hingegen freut sich schon auf die zweite Testphase in rund zwei Wochen "unter gleichen Voraussetzungen" gegen die Konkurrenz zu fahren "und zu schauen, inwiefern wir unsere harte Arbeit auf dem Zeitenmonitor wiedererkennen", sagte der Mercedes-Pilot.

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