Südkorea-GP: Vettel führt Red Bull zum nächsten WM-Titel
16.10.11
Sebastian Vettel, der uneingeschränkte Herrscher in der Formel Foto: Getty Images/Bongarts
Von wegen satt: Sebastian Vettel hat beim Großen Preis von Südkorea eindrucksvoll gezeigt, dass er ein echter Champion ist und trotz des vorzeitigen Titelgewinns noch Hunger auf Siege hat.
Vettel gewann das zum zweiten Mal ausgetragene Rennen in Yeongam irgendwo im südkoreanischen Nirgendwo mit einer solch konzentrierten Leistung, wie sie in der Formel 1 momentan wohl nur ihm zuzutrauen ist. Mit 12 Sekunden Vorsprung triumphierte er vor Lewis Hamilton im McLaren und seinem Teamkollegen Mark Webber. Damit sicherte sich Red Bull nach dem Fahrertitel auch die Konstrukteurs-Wertung zum zweiten Mal in Folge. Jenson Button (McLaren) und Fernando Alonso (Ferrari) komplettierten die Top 5. Mercedes-Pilot Nico Rosberg fiel in der letzten Runde noch hinter Jaime Alguersuari (Toro Rosso) zurück auf Platz 8. Michael Schumacher schied nach einem unverschuldeten Crash aus.
Nach einer halben Runde zog Vettel mit einer Lässigkeit am vor ihm gestarteten Lewis Hamilton vorbei, als ob er auf dem morgendlichen Weg zum Brötchen holen sei. Ab diesem Zeitpunkt gab der Red-Bull-Pilot die Führung nicht mehr her und ließ sich dabei auch von leichtem Regen, einer Safety-Car-Phase (nach Unfall zwischen Schumacher und Vitali Petrov) und der Reifen-Lotterie nicht aus der Ruhe bringen.
Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als ob Vettel mit seinem Konkurrenten Hamilton spiele wie mit einem Labrador: Mal warf er dem Briten das Stöckchen hin und ließ ihn bis auf eine Sekunde herankommen, um dann wieder das Gaspedal durchzudrücken und den Vorsprung binnen einer Runde auszubauen.
Die Entscheidung fiel zwischen Runde 30 und 35. Nachdem Hamilton zu Vettel aufgeschlossen hatte, bauten plötzlich seine Reifen ab. Der drittplatzierte Webber kam immer näher und verwickelte den Briten in ein zeitraubendes Duell. Vettel zog an der Spitze davon und verschaffte sich bei der folgenden Boxenstopp-Phase ein beruhigendes Polster. In der Schlussphase fuhr Vettel dem Sieg ungefährdet entgegen. Hinter ihm tobten die Positionskämpfe, Veränderungen im Klassement gab es aber keine mehr.
Vettel gewann das zum zweiten Mal ausgetragene Rennen in Yeongam irgendwo im südkoreanischen Nirgendwo mit einer solch konzentrierten Leistung, wie sie in der Formel 1 momentan wohl nur ihm zuzutrauen ist. Mit 12 Sekunden Vorsprung triumphierte er vor Lewis Hamilton im McLaren und seinem Teamkollegen Mark Webber. Damit sicherte sich Red Bull nach dem Fahrertitel auch die Konstrukteurs-Wertung zum zweiten Mal in Folge. Jenson Button (McLaren) und Fernando Alonso (Ferrari) komplettierten die Top 5. Mercedes-Pilot Nico Rosberg fiel in der letzten Runde noch hinter Jaime Alguersuari (Toro Rosso) zurück auf Platz 8. Michael Schumacher schied nach einem unverschuldeten Crash aus.
Nach einer halben Runde zog Vettel mit einer Lässigkeit am vor ihm gestarteten Lewis Hamilton vorbei, als ob er auf dem morgendlichen Weg zum Brötchen holen sei. Ab diesem Zeitpunkt gab der Red-Bull-Pilot die Führung nicht mehr her und ließ sich dabei auch von leichtem Regen, einer Safety-Car-Phase (nach Unfall zwischen Schumacher und Vitali Petrov) und der Reifen-Lotterie nicht aus der Ruhe bringen.
Zwischenzeitlich sah es sogar so aus, als ob Vettel mit seinem Konkurrenten Hamilton spiele wie mit einem Labrador: Mal warf er dem Briten das Stöckchen hin und ließ ihn bis auf eine Sekunde herankommen, um dann wieder das Gaspedal durchzudrücken und den Vorsprung binnen einer Runde auszubauen.
Die Entscheidung fiel zwischen Runde 30 und 35. Nachdem Hamilton zu Vettel aufgeschlossen hatte, bauten plötzlich seine Reifen ab. Der drittplatzierte Webber kam immer näher und verwickelte den Briten in ein zeitraubendes Duell. Vettel zog an der Spitze davon und verschaffte sich bei der folgenden Boxenstopp-Phase ein beruhigendes Polster. In der Schlussphase fuhr Vettel dem Sieg ungefährdet entgegen. Hinter ihm tobten die Positionskämpfe, Veränderungen im Klassement gab es aber keine mehr.
Rosberg punktet im Duell mit Schumacher
Für die weiteren deutschen Piloten war Südkorea keine Reise wert. Rosberg kämpfte lange Zeit mit stumpfen Waffen gegen Button, Alonso & Co. Mit stark abbauenden Reifen rettete er sich buchstäblich auf der letzten Rille in Ziel. Zuvor musste er noch Underdog Alguersuari passieren lassen. Immerhin machte er im teaminternen Duell mit Schumacher 4 Punkte gut.Der von Platz 12 gestartete Alt-Meister lag gut im Rennen und hatte die Top 8 im Visier, als ihm in Runde 16 Petrov ins Auto rauschte. "Ich hab den Unfall nicht wirklich gesehen. Ich hab's erst erfahren, als ich plötzlich anders rum dastand…", war Schumacher perplex. Der Russe hatte sich in einem Zweikampf mit Fernando Alonso befunden und DRS aktiviert, als er vergaß, vor einer Kurve zu bremsen und Schumacher unsanft ins Aus beförderte. Adrian Sutil ging in seinem Force India als Elfter ebenso leer aus. Erwartungsgemäß keine Rolle spielte Timo Glock, der seine Virgin an Position 18 liegend ins Ziel kutschierte.












