Spanien-GP: Vettel im Freien Training in Barcelona nur Dritter
20.05.11
Ratlos: Sebastian Vettel während des Freien Trainings zum Großen Preis von Spanien.Foto: Getty Images/Bongarts
Schwieriger Start von Sebastian Vettel in das Rennwochenende von Barcelona: Im Freitags-Training zum Großen Preis von Spanien musste sich der Weltmeister gleich zwei Mal seinem Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber geschlagen geben. In der Tageswertung belegte Vettel sogar nur Platz 3.
Mehr als drei Zehntelsekunden trennten Vettel am Ende des Tages von seinem Stallgefährten, der mit Bestzeit in beiden Trainingssitzungen den Aufwärtstrend vom vergangenen Rennen in der Türkei bestätigte. Nur Lewis Hamilton im McLaren war ähnlich schnell wie der Australier: Der Brite verpasste die Webber-Bestzeit von 1:22,740 Minuten um lediglich 0,039 Sekunde.
"Das war schon mal nicht schlecht", kommentierte Webber seine Leistung. Doch auch Vettel war guter Laune. "Das war ein ziemlich produktiver Tag", sagte der Titelverteidiger: "Es war wichtig, die Chance zu nutzen, die neuen harten Reifen kennenzulernen. Am Samstag werden wir dann wirklich sehen, wie eng es zugehen wird."
Zumal die Pole Position auf dem Circuit de Catalunya wichtiger ist als auf anderen Strecken: In den vergangenen zehn Jahren hat in Barcelona ausnahmslos immer der Fahrer gewonnen, der von Startplatz 1 ins Rennen ging. Schlechte Aussichten für Lokalmatador Fernando Alonso, der sich hinter dem zweiten McLaren-Mann Jenson Button mit Rang 5 begnügen musste. Angesichts von rund einer Sekunde Rückstand auf die Spitze hat der Spanier die Pole schon abgehakt. "Im Qualifying wird Red Bull sicher unschlagbar sein", sagte Alonso: "Aber vielleicht geht im Rennen ja was für McLaren oder uns."
Mehr als drei Zehntelsekunden trennten Vettel am Ende des Tages von seinem Stallgefährten, der mit Bestzeit in beiden Trainingssitzungen den Aufwärtstrend vom vergangenen Rennen in der Türkei bestätigte. Nur Lewis Hamilton im McLaren war ähnlich schnell wie der Australier: Der Brite verpasste die Webber-Bestzeit von 1:22,740 Minuten um lediglich 0,039 Sekunde.
"Das war schon mal nicht schlecht", kommentierte Webber seine Leistung. Doch auch Vettel war guter Laune. "Das war ein ziemlich produktiver Tag", sagte der Titelverteidiger: "Es war wichtig, die Chance zu nutzen, die neuen harten Reifen kennenzulernen. Am Samstag werden wir dann wirklich sehen, wie eng es zugehen wird."
Zumal die Pole Position auf dem Circuit de Catalunya wichtiger ist als auf anderen Strecken: In den vergangenen zehn Jahren hat in Barcelona ausnahmslos immer der Fahrer gewonnen, der von Startplatz 1 ins Rennen ging. Schlechte Aussichten für Lokalmatador Fernando Alonso, der sich hinter dem zweiten McLaren-Mann Jenson Button mit Rang 5 begnügen musste. Angesichts von rund einer Sekunde Rückstand auf die Spitze hat der Spanier die Pole schon abgehakt. "Im Qualifying wird Red Bull sicher unschlagbar sein", sagte Alonso: "Aber vielleicht geht im Rennen ja was für McLaren oder uns."
Wieder einmal langsamer als sein Teamkollege: Michael Schumacher.Foto: Getty Images/Bongarts
Mercedes fährt weiter hinterher
Tatsächlich scheint zumindest Ferrari im Renntrimm das Tempo der Red Bull mitgehen zu können. Weiter weit entfernt vom Branchenprimus ist dagegen Mercedes. Die Silberpfeil-Piloten sortierten sich in der Tageswertung mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf den Positionen 6 und 7 ein. Wobei Michael Schumacher für die 4,655 Kilometer lange Runde knapp vier Zehntel länger brauchte als sein Stallgefährte Nico Rosberg.Der war nicht nur auf der Strecke schnell unterwegs, sondern auch in der Boxengasse: Weil er gleich zweimal innerhalb von fünf Minuten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h überschritt, belegten die Rennkommissare den 25-Jährigen mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro. Schumacher ließ immerhin den zweiten Ferrari-Fahrer Felipe Massa hinter sich, der als 8. sogar 1,8 Sekunden langsamer war als Webber. Doch in der Rennabstimmung scheinen dein Silberpfeilen wieder die entscheidenden Zehntel zu fehlen, um ganz vorne mitmischen zu können.
Das trifft auch auf die übrigen deutschen Fahrer zu: Nick Heidfeld sicherte sich Platz 10 und gewann damit auch das Lotus-Renault-Duell gegen Vitali Petrov. Der Russe wurde mit mehr als zwei Sekunden Verspätung 12. Adrian Sutil war dagegen als 19. fast eine Sekunde langsamer als sein Force-India-Kollege Paul di Resta auf Position 17. Und auch Timo Glock musste sich als 22. seinem Stallgefährten Jerome D'Ambrosio geschlagen geben.
Glock droht sogar beim Rennen das Zuschauen. Mit 1:28,062 Minuten lag er im Vergleich mit Webbers Bestzeit über der 107-Prozent-Marke und hätte bei gleichem Abstand im Qualifying die Qualifikation für das Rennen verpasst.






