Monaco-GP: Button zum Auftakt Tagesschnellster
24.05.12
Hatte zum Auftakt den besten Durchblick im Leitplanken-Labyrinth: McLaren-Pilot Jenson Button.Foto: dpa bildfunk
Jenson Button hat sich die Tagesbestzeit zum Auftakt des Glamour-Grand-Prix in Monte Carlo gesichert. Dabei kamen dem Briten jedoch auch das launische Wetter an der Cote d'Azur zu Hilfe.
Der McLaren-Mann war der einzige Fahrer, der im 2. Freien Training zum Großen Preis von Monaco eine gezeitete Runde auf den schnellen, Supersoft-Reifen schaffte, bevor der Regen die Zeitenjagd auf dem 3,340 Kilometer langen Stadtkurs nach nur einer Viertelstunde beendete. Auf nasser Piste kam anschließend kein Fahrer mehr an Button vorbei.
Dem Zweitplatzierten Romain Grosjean fehlten auf den etwas härteren Soft-Gummis jedoch nur knapp vier Zehntel auf die Button-Bestzeit von 1:15,746 Minuten. Für den Lotus-Fahrer wäre also sicherlich mehr drin gewesen. 1:16,138 Minuten bestätigte Grosjean zudem seine zweitschnellste Runde in der Vormittagssession und fuhr sich damit in den engeren Favoritenkreis für den Sieg beim 70. Monaco-GP.
Der McLaren-Mann war der einzige Fahrer, der im 2. Freien Training zum Großen Preis von Monaco eine gezeitete Runde auf den schnellen, Supersoft-Reifen schaffte, bevor der Regen die Zeitenjagd auf dem 3,340 Kilometer langen Stadtkurs nach nur einer Viertelstunde beendete. Auf nasser Piste kam anschließend kein Fahrer mehr an Button vorbei.
Dem Zweitplatzierten Romain Grosjean fehlten auf den etwas härteren Soft-Gummis jedoch nur knapp vier Zehntel auf die Button-Bestzeit von 1:15,746 Minuten. Für den Lotus-Fahrer wäre also sicherlich mehr drin gewesen. 1:16,138 Minuten bestätigte Grosjean zudem seine zweitschnellste Runde in der Vormittagssession und fuhr sich damit in den engeren Favoritenkreis für den Sieg beim 70. Monaco-GP.
Rosberg bester Deutscher
Als Dritter der 2. Trainingssitzung durfte sich Felipe Massa über ein kleines Erfolgserlebnis freuen. In 1:16,602 Minuten behauptete sich der bei Ferrari unter Druck geratene Brasilianer 0,059 Sekunden vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso, dessen Bestzeit im 1. Training jedoch noch zu Platz 3 in der Tageswertung reichte.Monaco-Vorjahressieger Sebastian Vettel musste sich in beiden Einheiten mit Mittelfeldplätzen begnügen und kam in der Tageswertung nicht über Position 11 hinaus. Bester Deutscher war Nico Rosberg im Mercedes, dessen sechstbeste Runde am Nachmittag (1:17,021 Minuten) Rang 8 im Tagesklassement bedeutete. Knapp vor dem Silberpfeil-Mann klassifizierte sich Barcelona-Sensationssieger Pastor Maldonado und unterstrich damit, dass auch in Monaco wieder mit Williams gerechnet werden muss.
Michael Schumacher blieb zwar in der 2. Trainingseinheit knapp vor Weltmeister Vettel, in der Tageswertung tauschten die beiden deutschen Weltmeister jedoch wieder die Plätze. Der fünfte deutsche Fahrer, Timo Glock, kam auf Rang 20 knapp hinter Kimi Räikkönen. Der finnische Lotus-Pilot erwischte keinen guten Start in das Rennwochenende von Monte Carlo. Am Vormittag zwangen den Finnen Probleme an der Servo-Lenkung zur Untätigkeit, am Nachmittag bremste ihn der Regen aus.
Auch an den kommenden Tagen soll das Wetter in Monaco eher unbeständig bleiben - passend zum verrückten Saisonverlauf der Formel 1. In den ersten fünf Grand Prix hatte es fünf verschiedene Sieger gegeben. Wird in Monaco abermals ein neuer Gewinner gekürt, wäre dies ein Novum für die Königsklasse.
Aufschlüsse für das sechste Saisonrennen am Sonntag brachten die ersten Übungseinheiten an der Hafenkante kaum. "Wir wissen, dass wir nichts wissen, dürfte die überwiegende Erkenntnis von heute sein", urteilte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Eine Menge Fragezeichen", lautete auch die Twitter-Botschaft von Ferrari kurz nach Trainingsschluss.












