Lotus-Teamchef: Räikkönen ist ein "wildes Tier"
16.05.12
Eric Boullier versucht gar nicht erst, Kimi Räikkönen zu verstehenFoto: xpb.cc
Eric Boullier vergleicht Kimi Räikkönen mit einem "wilden Tier". "Man muss ihn so rennen lassen, wie er es möchte", sagte der Lotus-Teamchef bei 'formula1.com' über den Finnen. "Er ist ein Rennfahrer, also fährt er, um zu gewinnen und schert sich nicht um den Rest."
Das Lotus-Team hat offenbar den richtigen Umgang mit Räikkönen gefunden. "Wir wissen, dass Kimi Medien und PR nicht leiden kann. Wieso sollten wir ihn also damit belästigen?", fragte Boullier. Allerdings müsse schon eine Balance zwischen Räikönens Bedürfnissen und den Erwartungen der Sponsoren herrschen.
Räikkönens Dilemma sei, dass er wegen seiner gleichermaßen extro- wie introvertierten Persönlichkeit so viele Fans habe. "Also muss er bis zu einem gewissen Grad das Spiel mit-spielen", so Boullier, der zugab, bei der Verpflichtung des Fahrerduos Räikkönen/Romain Grosjean "Kopfschmerzen" gehabt zu haben.
"Wir hatten intern eine sehr lange Diskussion, bei der wir die technische als auch die wirtschaftliche Seite des Teams sowie unsere Anteilseigner einbezogen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Anschließend", so Boulluier, "haben wir uns entschlossen, zu pokern." Ein Pokerspiel, das sich mit 84 Punkten nach 5 Rennen schon jetzt gelohnt hat.
Das Lotus-Team hat offenbar den richtigen Umgang mit Räikkönen gefunden. "Wir wissen, dass Kimi Medien und PR nicht leiden kann. Wieso sollten wir ihn also damit belästigen?", fragte Boullier. Allerdings müsse schon eine Balance zwischen Räikönens Bedürfnissen und den Erwartungen der Sponsoren herrschen.
Räikkönens Dilemma sei, dass er wegen seiner gleichermaßen extro- wie introvertierten Persönlichkeit so viele Fans habe. "Also muss er bis zu einem gewissen Grad das Spiel mit-spielen", so Boullier, der zugab, bei der Verpflichtung des Fahrerduos Räikkönen/Romain Grosjean "Kopfschmerzen" gehabt zu haben.
"Wir hatten intern eine sehr lange Diskussion, bei der wir die technische als auch die wirtschaftliche Seite des Teams sowie unsere Anteilseigner einbezogen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Anschließend", so Boulluier, "haben wir uns entschlossen, zu pokern." Ein Pokerspiel, das sich mit 84 Punkten nach 5 Rennen schon jetzt gelohnt hat.













