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Kobayashi ganz schön dreist: Kein Cockpit, aber dicke Kohle

18.12.12 10:25
Kamui Kobayashi, Sauber, Formel 1Kamui Kobayashi hat die Hoffnung auf ein Cockpit für 2013 aufgegeben
Foto: xpb.cc

Geld regiert die Welt – ganz besonders die Formel 1. Selbst gestandene Formel-1-Fahrer verlieren ihre Cockpits, weil junge, mit Millionen an Sponsorengeldern ausgestattete Piloten in die ‘Königsklasse‘ drängen. Erfahrung haben die jungen Burschen keine, aber weil immer mehr Rennställe in Geldnöten stecken, sind selbst traditionsreiche Teams wie Williams oder Sauber auf die so genannten Pay Driver angewiesen.

Leidtragender dieses Trends ist in diesem Jahr Kamui Kobayashi. Der Japaner verlor sein Cockpit bei Sauber an den erst 21-jährigen Mexikaner Esteban Gutierrez. Kobayashi hoffte, in einem anderen Team unterzukommen – und weil er die Zeichen der Zeit erkannte, startete der 26-Jährige einen ungewöhnlichen Spendenaufruf in eigener Sache. Auf seiner Homepage rief er seine Fans und japanische Unternehmen dazu auf, für ihn zu spenden. Am Ende reichten aber acht Millionen Euro, die Erfahrung von 60 Grands Prix und ein Podestplatz 2012 in beim Japan-GP nicht aus, um in der Formel 1 zu bleiben.

Max Chilton, Marussia, Formel 1Neues Gesicht in der Formel 1: Max Chilton unterschrieb bei Marussia
Foto: xpb.cc

Acht Millionen reichen nicht: Chilton legt 11,5 hin

Nachdem Lotus Romain Grosjean als zweiten Fahrer bestätigt hatte, gab Kobayashi die Hoffnung auf: "Leider war die Zeit zu kurz. Es ist mir nicht möglich, für 2013 einen neuen Rennstall in der Formel 1 zu finden", schrieb er auf seiner Homepage. Der Japaner hofft auf die übernächste Saison: "Für die Fans und die japanischen Unternehmen, die mich unterstützten, tut es mir leid, aber ich bin zuversichtlich, es 2014 zu schaffen." Die acht Millionen Euro will er übrigens behalten um damit 2014 einen erneuten Versuch zu starten, einen Platz in der Formel 1 zu ergattern.

Hoffentlich verärgert er damit nicht seine vielen Fans und Förderer. Denn ursprünglich hatte Kobayashi angekündigt, das Geld einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen zu lassen, wenn es mit einem Cockpit nicht klappt. Jetzt macht der Rennfahrer jedoch einen Rückzieher und will das Geld lieber sparen.

Gut beraten wäre Kobayashi, wenn er weiter Geld sammelt. Denn wie viel man für einen Arbeitsplatz in der ‘Königsklasse‘ hinblättern muss, bewies Max Chilton. Der 21-jährige Brite fährt ab 2013 als Teamkollege von Timo Glock für Marussia und brachte dafür Medienberichten zufolge 11,5 Millionen Euro mit. Ganz schön viel, um mit dem zweitschlechtesten Team der F1 hinterherzufahren.

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